Die 10 schönsten Hotels in Peru: Von kolonialer Stadtvilla, über Meeres-Boutique-Hotel bis Ökolodge im Dschungel

Ob eine Übernachtung in einer alten Stadtvilla, in einem Meeres-Boutique-Hotel, in einer Ökolodge inmitten des Dschungels, in einem alten Kolonialhotel mit Blick auf Inkamauern, in einem gemütlichen Andengasthaus oder in einer Lodge mit Thermalquellen: In Peru gibt es traumhaft schöne Unterkünfte, wo die Übernachtung selbst zum Erlebnis wird. Meine jahrelangen Reisen durch Peru haben mir die Türen zu wunderbaren Hotels geöffnet, meine Favoriten möchte ich nun mit dir teilen. Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Salkantay Trek nach Machu Picchu

Einmal die Anden überqueren, in den tropischen Bergdschungel wandern, Endziel: Machu Picchu. Klingt toll? Dann ist der Salkantay Trek etwas für dich. Diese Wanderung gilt als die beliebteste Alternative zum berühmten Inka-Trail. Landschaftlich ist der Salkantay Trek nicht zu übertreffen, du kommst an blauen Lagunen vorbei, passierst wahnsinnige Andenpanoramas, wanderst durch herrlich grüne Natur, badest in heißen Thermalquellen und rundest deine Tour mit dem Besuch in Machu Picchu ab. Meine allerliebste Kindheitsfreundin Athina hat den Salkantay gemacht und teilt in diesem Bericht ihre wunderbaren Erfahrungen.Weiterlesen

Machu Picchu: Neue Regelungen ab Januar 2019

Die gute Nachricht: Mit dem kommenden Jahr 2019 bleiben die Eintrittspreise für Machu Picchu (vorerst) unverändert teuer, dafür gibt es neue Regelungen, was die Eintrittszeiten sowie das Ticket-Buchungsverfahren angeht.

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Bücher über Peru: Und was liest du so?

Keine Reise ohne ein gutes Buch. Ob für den langen Flug, als Einstimmung vor der Reise oder als Erinnerung nach einer Reise durch Peru: Reiseberichte, Bildbände oder Romane, die in fernen Ländern spielen, machen Lust auf die weite Welt. Auf dieser Seite möchte ich meine Buch-Tipps mit dir teilen und gleichzeitig die Frage stellen: Welche Bücher liest du so?

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Häufig gestellte Fragen zu Machu Picchu & meine Antworten

Du reist nach Machu Picchu? Mindestens 90% dieser Fragen wirst auch du dir stellen. Mit diesem Artikel möchte ich die letzten Unklarheiten zu Machu Picchu klären. Dazu gehören Fragen wie „Wie wird das Wetter?“, „Brauche ich einen Guide?“, „Gibt es in Machu Picchu Mücken“, „Wo befinden sich die Toiletten?“ oder „Wann muss ich starten, um eine der ersten Besucher zu sein?“. Solltest du noch weitere Fragen haben, stelle sie als Kommentar und ich werde die Antworten im Text ergänzen. Weiterlesen

Peru und seine Kokablätter

Hallpay ist ein Ritual aus den Anden. Es ist wie eine Zigarettenpause – bloß, dass keine Zigaretten geraucht, sondern Kokablätter gekaut werden. Für diesen Brauch nehmen sich die Andenbewohner bewusst Zeit, sie machen für das hallpay eine Pause von der Feldarbeit, sie versammeln sich mit Familie und Freunden, um in Gemeinschaft Koka zu kauen, Gespräche zu führen und den Geist in das Hier und Jetzt zu holen. Kokablätter – die man in Tütchen abgepackt auf dem Markt kaufen kann –, sind in den Anden ein willkommenes Gastgeschenk – man könnte sagen: Koka lässt das Eis zwischen zwei Menschen schmelzen, es stärkt die gemeinsame Identität und Freundschaft.

 

 

In Cusco lernte ich den Kanadier David kennen. Er scheint pausenlos auf hallpay zu sein – was paradox ist, denn wie kann jemand eine Pause von der Pause machen? David lebt in Cusco mit seiner Freundin und hat die Erforschung alter andiner Traditionen zu seiner Mission gemacht. In meinen Augen ist David ein Unikat. Selbst für die Einheimischen muss “Gringo-David” mit seinen Gummilatschen und seinem permanten Kokakonsum ein Mysterium sein, denn er kommt von den blassgrünen Blättchen gar nicht mehr los. Stets trägt er einen Bündel Kokablätter in einem Textil-Beutel mit sich – so wie die Schamanen und Pa’qos (Andenlehrmeister). Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, er hat einen Golfball in seiner linken Backe, aber in Wirklichkeit ist das ein riesiger Koka-Kloß, den er mit reichlich Blattnachschub am Leben hält. Ich habe David so kennen gelernt und nie habe ich ihn anders gesehen. Auf die Frage, warum er sich nonstop Kokablätter in den Mund schiebt und durchspeichelt, meint er, die Kokapflanze gebe ihm Kraft und Energie, außerdem könne er sich besser auf seine Arbeit konzentrieren. Es scheint zu wirken, denn David redet wie ein Wasserfall. Vielleicht sollte ich ebenfalls Koka kauen, um mithalten zu können. Aber nein danke, ich persönlich kann dem bitteren und grasigen Geschmack der Blätter nicht viel abgewinnen. Im mate de coca, dem typischen Kokatee, den man in Peru überall kredenzt bekommt, mag es noch gehen. Der hilft tatsächlich bei Magenkrämpfen. Den “Koka-Kau-Test” habe ich ebenfalls löblich über mich ergehen lassen, kann aber bis auf weiteres darauf verzichten.

 

Doch zurück zu David. Ist er abhängig? Ich glaube, es ist ein Zwang, die grünen Blätter zu konsumieren. Er scheint sich an die leicht aufputschende Wirkung gewöhnt zu haben. Nun denkt er wahrscheinlich, dass er nicht mehr ohne kann. Dafür nimmt David aber in Kauf, wie ein Hamster auszusehen und auf der Straße schief angesehen zu werden. Und da habe ich noch nicht seine blauverfärbten Lippen erwähnt. Denn die Sache ist, man müsste schon kiloweise Kokablätter kauen, um den Effekt von Kokain zu spüren – selbst David ist davon weit entfernt. Die Kokapflanze enthält neben aromatischen Stoffen, ätherischen Ölen, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen, gerade einmal zwei Prozent Kokain, welches durch den Speichel und die Magensäure direkt zu Ecgonin umgewandelt wird. Dieser Stoff besitzt kaum noch Suchtpotential.

 

 

Koka trägt den vollen Namen erythroxylum coca und wird in den Ostanden auf Plantagen zwischen 300 und 2000 Meter Höhe angebaut. Es ist eine Heil- und Kulturpflanze – schon seit 5000 Jahren bauen die Indigenen Koka an und nutzen es als Genussmittel, für medizinische und religiöse Zwecke. Aufgrund der schmerzlindernden Wirkung nennt man Koka auch das “Aspirin der Anden”. Es steigert die Leistungsfähigkeit, unterdrückt Hunger, hilft bei der Verdauung, hält den Geist wach und den Körper warm. Zusätzlich fördert es die Aufnahme von Sauerstoff in die Blutbahnen, was soroche, der Höhenkrankheit, vorbeugt.  Die Indigenen kauen ihr Koka niemals ohne llipt’a, einem Pülverchen aus Pflanzenasche. Sie rollen das Pulver zu kleinen Bällchen und schieben kleine Brocken gemeinsam mit den Blättern in den Mund. Llipt’a fördert die Freisetzung der alkaloidhaltigen Stoffe, die nun in den Blutkreislauf gelangen.

 

 

Die Indigenen würden ihren durchgekauten Kokaball niemals ausspucken. Das wäre respektlos gegenüber Mama Coca – ihrer Koka-Göttin. Stattdessen ist es Tradition, die genutzten Blätter unter einen Stein zu legen und der Pachamama, der Muttererde für das Koka zu danken. Es ist die Balance zwischen Nehmen und Geben, das Prinzip von ayni, der Reziprozität, welche im Verständnis der Indigenen tief verwurzelt ist. Die Kokapflanze ist auch Bote zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen. So werden Kokablätter in Zeremonien, Opfergaben und Prophezeiungen verwendet, um mit den Geistern zu kommunizieren und sie um Rat zu fragen. Je nachdem, wie die grasigen Blättchen schmecken, zu Boden fallen oder aussehen, lässt sich mit ihnen die Zukunft bestimmen und Krankheiten lassen sich diagnostizieren. Die Gläubigen wählen drei der schönsten Kokablätter zu einem k’intu aus, halten sie vor den Mund und hauchen den Blättern ihren energetischen Atem ein. Nun können sie ihre Muttererde und Berggötter um Segen bitten.

DER PERU REISEFÜHRER

NORA TEICHERT & ANNE PRINZ DE SERVÁN

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Hola, ich bin’s Nora.
Reiseautorin & Fotografin
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Dieser Reiseblog ist für dich. Du findest auf diesen Seiten landesweite Reiseberichte, Vorschläge für Reiserouten, Planungshilfen und eine Fülle an Tipps für alles, was das Reiseherz begehrt: Dazu gehören lokale Reiseagenturen, Unterkünfte, Packlisten, Infos zum Thema Geld, Restaurant-Tipps, usw.

 

Alles, ja wirklich ALLES, was ich jemals geschrieben habe, findest du in meinem Archiv.

 

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Buen viaje!

Dieser Blog ist für alle, die eine Reise nach Peru planen, die sich inspirieren lassen möchten von der Vielfalt, die Peru zu bieten hat, die einfach nur neugierig sind, Reiseberichte lesen möchten, oder für alle, die selbst schon in Peru waren und sich zurück versetzen wollen in eine Zeit, die so lebendig, so bunt, so erfüllt und so reich an Erlebnissen war. ~ Nora

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Tour-Review: Die Muyuna-Lodge bei Iquitos

Du möchtest diverse Tierarten in freier Wildbahn sehen? Dann ab in den Regenwald nach Iquitos! Ich habe zwei Lodges für dich getestet und möchte dir heute die Muyuna Amazon Lodge vorstellen. Im Gegensatz zu den meisten Lodges liegt die Muyuna Lodge richtig tief im Regenwald, weshalb die Chancen sehr gut stehen, viele wilde Tiere zu sehen.

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Peru Inlandsflüge: Alles zum Thema „Airlines, Strecken, Buchungen, Hinweise und meine Flug-Erfahrungen aus 7 Jahren Peru“

Peru ist groß und außerdem ist Peru das Land der Anden. Häufig ist es einfacher zu Fliegen als sich mehr als 10 Stunden in den Bus zu setzen. Die meisten Reisenden buchen für ihre Peru Rundreise mindestens einen oder sogar mehrere Inlandsflüge. In diesem sehr ausführlichen Artikel zähle ich dir auf, welche Airlines es in Peru gibt und wie zuverlässig diese Airlines sind, ich gebe dir einen Überblick über landesweite Strecken, sage dir, wann du Inlandsflüge buchen solltest und teile meine Tipps und Erfahrungen aus über 7 Jahren Peru.

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ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Dschungelfeeling und Komfort: Die ÄMAK Lodge bei Iquitos

Ich bin gerade erst zurück von meiner Erkundungstour durch Iquitos und schon möchte ich mit euch diese wunderbare Regenwald-Lodge teilen! Die ÄMAK Lodge befindet sich eine Bootsstunde außerhalb von Iquitos, versteckt an einem Nebenarm vom Amazonas. Dieser Ort ist ein toller Beweis dafür, dass sich Dschungelfeeling mit exklusivem Komfort verbinden lässt. Weiterlesen

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Kulinarische Food-Tour durch Barranco, Lima

FOOD TOUR LIMA – Sich einmal durch die peruanische Küche futtern? Ja, das geht! … und zwar nirgends besser als in der kulinarischen Hauptstadt Südamerikas – LIMA! Mit Exquisito Perú haben Vanessa von Voyage Perou und ich eine kulinarische Tour durch das Künstlerviertel Barranco gemacht. Ein Hochgenuss vom Feinsten! Unser Guide Fiorella hat uns zu versteckten Marktständen genommen, uns exotische Früchte gezeigt und wie man sie isst und sie hat uns spannende Geschichten über die peruanischen Speisen erzählt. Die Tour ging fünf Stunden und innerhalb dieser Zeit haben wir die Klassiker der peruanischen Küche verputzt. Dazu gehören: Lomo Saltado, Papa a la Huancaina, Causa und Ceviche. Außerdem haben wir Inca Kola probiert und mit einem köstlichen Pisco Sour auf unsere Tour angestoßen. 
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ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Peru Mietwagen: So war mein Roadtrip in Südperu

Dieser Roadtrip durch Südperu war meine erste Reise im Mietwagen. Obwohl ich Reisen in peruanischen Kleinbussen ebenso liebe, habe ich die Freiheit im Mietwagen schätzen gelernt. In sechs Tagen ging es von Arequipa in den Colca Canyon, weiter zur Halbinsel Capachica am Titicaca See, von dort über Offroad-Wegen in das Heilige Tal der Inka und über den Abra Malaga Pass weiter nach Santa Maria, ein Dschungeldorf auf dem Weg nach Machu Picchu. In kürzester Zeit haben wir vielfältigste Landschaften durchfahren, eine Rundreise durch Peru par excellence.Weiterlesen

Träumst du schon auf Spanisch? Mit diesen 10 Tipps schnell Spanisch lernen!

Es ist der Traum von jedem, der eine neue Sprache lernt: Auf Spanisch, Französisch oder Englisch träumen. Es ist der Moment, in dem es plötzlich „Klick“ gemacht hat. Der Moment, in dem man die Sprache in der Praxis lernen kann, ohne Lehrbuch oder irgendwelche Kurse. Und zwar mit Leichtigkeit. In diesem Artikel gebe ich dir meine Tipps, wie du schnell Spanisch lernst.Weiterlesen

4 Hotels in Urubamba und warum du im Heiligen Tal übernachten solltest

Für mich repräsentiert das Heilige Tal die Schönheit der Anden. Dieses Tal am Fluss Urubamba liegt eine Stunde nördlich von Cusco und auf dem Weg nach Machu Picchu. Ich liebe es, raus aus Cusco und hinein ins Valle (Spanisch für Tal) zu fahren, denn das Klima ist angenehm warm, es gibt viele schöne Märkte sowie Wanderwege zu Inka-Ruinen und anderen Naturorten. Da das Heilige Tal nicht nur wunderschön ist, sondern auch sehr viel zu bieten hat, empfehle ich immer ein oder zwei Nächte dort zu verbringen, bevor es weiter nach Machu Picchu geht. An idyllischen Unterkünften fehlt es den Orten Pisac, Urubamba und Ollantaytambo nicht, heute stelle ich dir 4 der schönsten Hotels in Urubamba vor.

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ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Peru Trekking: 3 erlebnisreiche Alternativen zum Inka-Trail

Wer nach Peru reist und ein Trekking machen möchte, denkt zunächst an den Inka-Trail und möchte diese Wanderung buchen. Doch ziemlich schnell, stellt sich heraus: Der Inka-Trail ist meist komplett ausgebucht. Alle Reisenden, die sich nicht Monate im Voraus auf ein bestimmtes Datum festlegen möchten, für die kommt ein Alternativ-Trekking in Frage. Und davon gibt es viele. In diesem Bericht möchte ich dir die 3 beliebtesten Alternativen zum Inka-Trail vorstellen und zeigen, wo und wie du sie buchen kannst.

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