Wanderung zum Berg Palccoyo: Die Alternative zum klassischen Rainbow Mountain in Cusco

Eine der neuen Hauptattraktionen Perus ist der Regenbogenberg bei Cusco. Dieser bunte Berg, auch als „Vinicunca Rainbow Mountain“ bekannt, galt vor wenigen Jahren als Geheimtipp. Das hat sich inzwischen geändert. Was man auf Werbefotos nicht sieht, sind die Massen, die sich tagtäglich auf 5.200 Meter schleppen. Abgesehen davon, dass man als Reisender nicht jeden Trend mitmachen muss, gibt es Alternativen, um die beeindruckende Andenlandschaft aus einer anderen Perspektive und mit weniger Touristenrummel zu erleben. Meine Leserin Lisa hat die Tour zum Berg Palccoyo gemacht, das ist quasi die Alternative zum klassischen Rainbow Mountain.

 

Hinweis: Am Ende des Berichts findest du eine Tabelle, die den klassischen Rainbow Mountain mit der Alternative Palccoyo vergleicht.

 

 

Lisas Erfahrungsbericht: Wanderung zum Palccoyo Rainbow Mountain bei Cusco 

 

Er ist bereits in aller Munde wenn es um Reisen nach Peru geht: Der Regenbogen-Berg, auch bekannt als der Rainbow Mountain in Cusco. Auch mich sollte es zum Rainbow Mountain führen, aber es kam anders als gedacht.

 

Lokaler aus der Palccoyo Gemeinde mit seinem Alpaka Pepe

 

Warum ich nach einem alternativen Rainbow Mountain in Cusco gesucht habe:

Wie immer habe ich mich während unserer Planung bei Freunden schlau gemacht. Eine Freundin, Annika, hatte es Ende 2018 zum Rainbow Mountain geführt. Ihr Feedback:

 

„Die lange Tagestour war sehr touristisch und die Fotos, online wie auch in Cusco’s Agenturen, seien aus der damaligen “untouristischen” Zeit. Die Gruppe war sehr groß, quasi eine „Massenabfertigung“ und der mehrstündige Aufstieg war auch super anstrengend“

 

Wir sind keine Freunde von Touristen überlaufenen Orten und mögen immer das “Neue”. Und auch wenn mir das Hiken in den deutschen und schweizer Bergen gefällt, die Höhe und einige Reiseberichte online machten mir Sorgen. Gibt es eine einfachere Alternative um den Rainbow Mountain in Cusco zu sehen?

 

Wie man den Rainbow Mountain ohne viele Touristen und Höhenprobleme erleben kann

 

Mit etwas Recherche bin ich auf einen Funken Hoffnung gestoßen. Auch wenn die Bewertungen online sehr positiv waren, wollte ich mir in Cusco selbst ein Bild von dem machen, was die Jungs von Exploor vorstellen.

 

Ich lerne Erik, einen der beiden deutschen Gründer, kennen und er erläutert mir die Punkte von Annika und die Vorteile des alternativen Rainbow Mountain.

 

Hierbei handelt es sich um einen total anderen Berg. Insgesamt sind es drei Regenbogenberge, abgelegen und fern von den Massen und es soll hier sehr viele Alpakas geben. Passt wie die Faust aufs Auge, wir sind dabei.

 

Mit Pepe in den Bergen zum Rainbow Mountain spazieren gehen

 

Die Tour zum Rainbow Mountain Palccoyo in Cusco

 

Es ist Mittwoch der 20. März 2019, 3:30 Uhr morgens. Der Wecker klingelt, der krähende Hahn. Wer kennt ihn nicht um wirklich aus den Federn zu kommen?! Schnell etwas Wasser ins Gesicht, Kleidung an und Rucksack auf. Ich habe folgendes zum Rainbow Mountain in Cusco angezogen:

 

  • Lange Trekkinghose
  • Warme Trekkingsocken
  • Sportshirt
  • Langarm Shirt
  • Fleece Pullover
  • Schal/Buff

 

… und im kleinen Rucksack mitgenommen:

 

  • Mütze
  • Handschuhe
  • Regenjacke
  • 2.5L Wasser und eine kleine leere 0.5L Flasche für den Wanderweg
  • Apfel
  • Extra paar Socken
  • Nackenhörnchen
  • Kamera
  • Kleingeld für Eintritt, Klos und was es sonst noch gibt

 

Carlos holt uns beide, meine Freundin Alex und mich, pünktlich um 4:15 Uhr an der Rezeption ab. Mit der deutschen Pünktlichkeit hat Exploor definitiv gepunktet.

 

Draußen ist es frisch aber nicht eisig kalt. Im Auto, ein weißer Sprinter für die Massen wie wir es bereits Tage zuvor gesehen hatten, 4 weitere Reisende.

 

Die Überraschung, die Gruppe ist komplett und es sind noch Plätze frei. Das Gruppen Maximum dieser Rainbow Mountain Tour ist jedoch nur 8 Reisende und damit haben wir ausreichend Platz im Wagen. Eine kleine Gruppe, was einer der Gründe war, warum wir uns für diese Tour entschlossen haben.

 

Carlos stellt sich nochmals vor und empfiehlt uns, die Augen bis zum Restaurant zu schließen. Dem gehen wir natürlich gerne nach, da es  noch sehr früh ist. Die Sitze sind bequem, das Auto warm und der Fahrer fährt vorsichtig, kein Problem hier nochmal einzuschlafen.

 

 

Blick aus dem Restaurant über das Tal

 

Um etwa 5:30 Uhr kommen wir am Restaurant an. Eine kleine Holzhütte mit Blick über das Tal heißt uns willkommen, sehr schön. Es gibt Rührei, Fruchtsalat und leckeres Brot mit Aufschnitt sowie Kaffee, Kakao und Tee. Nochmal schnell aufs Klo und weiter gehts.

 

Nach gut 30 Minuten geht es weiter und es dauert nicht lange, da ist das Sonnenlicht bereits komplett präsent und wir verlassen die Landstraße in Richtung Berg.

 

Ein unebener Weg. Schlafen ist aber hier schon fast unmöglich, auch wenn sich unser Fahrer extra Mühe gibt. Wir sehen bereits die ersten Bauern draußen auf ihren Feldern und es geht immer tiefer in die Berge. Die Aufregung steigt und den Schlaf haben mittlerweile alle vergessen.

 

Plötzlich kreuzt eine Herde von Alpakas die Straße. “Welcome to Alpaka dreamland” sagt Carlos mit einem großen Grinsen während sich unser Van durch die Herde schlängelt.

 

Ich fühle wie der komplette Van aufmerksam anfängt Alpaka für Alpaka zu zählen. Ein kurzer Stopp am Straßenrand auf dem Weg zum Rainbow Mountain bringt alle dazu, zügig aus dem Wagen zu springen.

 

Die Kamera bereit, um den ein oder anderen Schnappschuss mit den nahestehenden Alpakas zu schießen. Das Abenteuer beginnt.

 

Herde von Alpakas auf dem Weg zur Palccoyo Gemeinde am Rainbow Mountain

 

Kurze Zeit später und nach dutzenden Alpaka halten wir in einem Dorf, die Palccoyo Gemeinde, welche den Palccoyo Rainbow Mountain ihr Eigen nennt und sich um dem Berg kümmert. Laureano erwartet uns in seiner Tür. Ein kleiner, freundlich grinsender Peruaner auf 4100 Metern Höhe. Er lädt uns in sein Haus ein und wir gehen durch einen kleinen Innenhof in das Kartoffelmuseum. Das Sozialprojekt von Exploor.

 

Laureano, Eigentümer vom Kartoffelmuseum

 

Der Raum ist klein und Alexandra kommt mit ihrem Kopf fast gegen die Balken an der Decke. Natürlich ist nicht davon auszugehen, dass die Peruaner ihre Häuser für Deutsche wie sie mit 1,84 Metern errichtet haben.

 

Das gehört alles mit zum Erlebnis. Laureano stellt sich auf Quechua, der lokalen Sprache, vor und erzählt uns mehr über Artefakte und Werkzeuge von seinen Ahnen.

 

Auch spricht er über deren Lebensstil und wie das Leben heute auf über 4000 Metern Höhe ist. Carlos übersetzt passioniert alles aufs Englische, was der kompletten Gruppe hilft die faszinierenden Geschichten zu verstehen.

 

Es ist beeindruckend, dass das Dorf erst seit 3 Jahren Strom hat, immer noch abgeschottet von Internet und Telefonnetz. Hier findet sich ein Lebensstil fernab von dem unseren und dennoch meistern es die Dorfbewohner das Leben zu schätzen.

 

Einige lehrreiche Momente und ein Projekt, welches ich gerne unterstützt habe.

 

Laureano präsentiert verschiedene Kartoffeln aus der Andengegend

 

Laureano ist stolzer Gewinner einiger nationaler Kartoffel- und Alpaka-Wettbewerbe. Ja, so etwas gibt es hier. Die Gemeinde selber lebt grundsätzlich bereits nach Generationen von beidem, der Kartoffel- und Alpaka-Produktion.

 

Kein Wunder, dass sich hier weit und breit kein Edeka findet, der einen Luxus an Varietät bietet. Laureano erzählt uns von den hunderten von Sorten an Kartoffeln, welche hier in den Anden wachsen.

 

Das kleine Museum hat seinen ganz besonderen Charme, insbesondere weil es in dem Haus eines Dorfbewohners ist.

 

Die Lektion neigt sich dem Ende zu und bevor wir aufbrechen, dürfen wir uns noch traditionelle Kleidung anziehen um eine nette Erinnerung von dem Besuch zu haben.

 

Ich verlasse das Gebäude und werde von 3 kleinen Kindern, die gerade mit einem Baby Schaf am Haus gehen, angelächelt. Eine Welt und Kultur wie ich sie bis jetzt noch nicht erlebt habe und mich im Vergleich zu all den anderen Orten, wie dem Heiligen Tal oder Machu Picchu, ein Stück näher an das wahre Peru bringt.

 

Es geht weiter und nach dem Passieren des Haupteingangs sind wir bereits auf dem Parkplatz. Carlos verteilt Wanderstöcke und gibt eine kurze Einführung bevor der ein oder andere auf dem Klo verschwindet (Kostenpunkt: 1 Sol).

 

Was die Einführung bereits spannend macht, ist der erste Regenbogenberg direkt hinter Carlos. Er befindet sich direkt neben dem Parkplatz und ist nach den ersten Schritten komplett sichtbar, Wahnsinn!

 

Unser Guide Carlos gibt eine kurze Einführung und erklärt wie man Wanderstöcke richtig nutzt

 

Mit dem ersten Rainbow Mountain in der Tasche steigt die Motivation umso mehr die anderen zwei zu sehen. Alle paar Minuten halten wir kurz um etwas zu trinken und zu verschnaufen. Carlos sagt, es sei super wichtig es langsam anzugehen und hydriert zu bleiben. Hierfür ist die kleine Wasserflasche hilfreich. Ich muss also nicht 2.5 Liter sondern nur 0.5 Liter im Rucksack mit mir tragen.

 

Wir befinden uns am Pfadrand, wo sich bereits einige steinerne Türmchen aufbauen. Carlos gibt die Aufgabe sich einen Stein zu suchen und dass wir gemeinsam unseren eigenen Turm kreieren. Das hat nichts mit Sandkasten spielen zu tun, sondern ist eine Huldigung an die Berggeister, die Apus.

 

Mit unserem Turm und der Huldigung bitten wir die Apus, uns auf unserer Wanderung zu begleiten und uns den Zutritt zum Berg zu genehmigen. Hoffen wir, dass sie unseren Turm akzeptieren!

 

Beginn der Wanderung in Richtung Rainbow Mountain

 

Keine 200 Meter weiter, da treffen wir auf einen Dorfbewohner, welcher uns anscheinend bereits erwartet. Zu großer Überraschung, er ist nicht alleine. Mit ihm, ein Alpaka, Pepe. Carlos: “surprise”. Es ist Zeit, das Alpaka Gassi zu führen. Das habe ich noch nie erlebt, und doch ist es eine sehr spaßige Aktivität. Pepe spaziert ganz entspannt neben uns entlang.

 

Es ist kein gewöhnliches Alpaka sondern wurde von Menschen aufgezogen und ist somit keineswegs Scheu. Wir schlagen uns fast schon um jeden Moment mit Pepe, einfach genial mit diesem flauschigen Alpaka zu wandern und die Angst vor der Höhe ist vergessen.

 

Mit Pepe, dem Alpaka, in den Anden wandern

 

Während unserer Wanderung erklärt uns Carlos warum hier noch keine Menschenseele zu sehen ist. Zum Einen ist es unsere Zeit, da die wenigen Agenturen, die den alternativen Rainbow Mountain anbieten, Cusco erst etwa 1 Stunde später verlassen.

 

Zum Anderen, der mit Abstand größte Faktor, ist den örtlichen Agenturen größtenteils nur eins wichtig: ihre Wagen voll zu kriegen. Hier dem Reisenden eine Alternative vorzustellen wäre ihnen zu kompliziert sagt er.

 

Vorerst müssten sie dem Reisenden die Unterschiede wie auch Vor- und Nachteile erklären und dann möchte der Kunde natürlich erst einmal vergleichen, was einen Verkauf hinauszögern könnte.

 

Wozu also die Mühe wenn der Reisende gar nicht fragt und für die Tour zum Rainbow Mountain zahlt. Schade und dennoch interessant zu verstehen.

 

Eine weitere Herde von Alpakas, die neben dem Rainbow Mountain in der Sonne grast

 

Wir gelangen auf den zweiten Rainbow Mountain, mit Blick auf den dritten, den Größten der drei Regenbogenberge hier. Auch wenn es leicht bewölkt ist, die Farben und Muster sind super erkennbar und ich bin überglücklich. Was mir hier auffällt: viele Fotos die man online findet sind bearbeitet und mit Filtern übersättigt. Diesen Fotos darf man keinen Glauben schenken. Auch in Cusco selber habe ich hunderte von diesen Fotos als Werbeplakate in Agenturen gesehen. Es ist einfach schade und falsch, hier den Reisenden etwas vorzustellen, was letzten Endes doch anders aussieht.

 

Die Farben sind Ergebnis der Reflektionen vom Licht und den Mineralien, welche die verschiedenen Segmente der Berge enthalten. Hierdurch kommt es zur Farbentstehung. Verschiedene Farbtöne, von gelblich über rötlich zu grau, sind vertreten.

 

Blick auf den zweiten Rainbow Mountain, welcher etwas flacher ist

 

Zeit für ein ausgiebiges Fotoshooting mit Pepe und dem Rainbow Mountain während Carlos heißen Coca Tee und handgemachte Schokolade verteilt. Ich wusste gar nicht, dass die Schokolade aus Peru kommt. Auch hier war Nora bereits dem Ganzen auf der Spur.

 

Die Schokolade, ohne Konservierungsstoffe, gemacht von “der Oma” in Cusco, schmeckt sehr gut und kommt im genau richtigen Moment. Meine enthält Quinoa, ein Getreide, welches sich in Perus Anden finden lässt und eines der gesunden “Superfoods” ist.

 

Carlos erklärt und zu jeder Schokoladensorte den Hintergrund und Geschichte in Verbindung zu Peru. Ein schönes Detail.

 

Die handgemachte Schokolade schmeckt mit dieser Aussicht besonders gut

 

Die Sicht von diesem Aussichtspunkt, über die drei Rainbow Mountain Cusco’s, es könnte nicht perfekter sein. Carlos hat sogar peruanische Ponchos dabei, um uns beim Foto machen zu unterstützen. Hier könnten wir den ganzen Tag sitzen.

 

Carlos erklärt mehr über die Rainbow Mountains und die Gegend

 

Nach gut 40 Minuten ist es Zeit. Carlos fragt, ob wir zum steinernen Wald hoch wandern möchten. Dieser Teil ist der einzig steile und schwierige während der kompletten Wanderung und ist optional.

 

Zwei von der Gruppe entscheiden sich, noch etwas länger auf dem Aussichtspunkt zu bleiben und alleine den Weg zurückzukehren.

 

Mit dem guten Wetter kann hier nicht viel schief gehen. Wir 4 gehen im Zickzack, Schritt für Schritt, leicht keuchend, den Berg hoch. Das war vielleicht anstrengend! Auch wenn der Weg kurz ist, die Steigung hat es in sich …

 

Aussicht über den zweiten und dritten Rainbow Mountain in den Anden Cusco’s

 

Ich möchte mich gar nicht erst in jene Reisende versetzen, welche die bekannte aber steile Tour zum Vinicunca Rainbow Mountain wandern. Das kann ich mir definitiv nicht spaßig vorstellen.

 

Auf dem Weg zum steinernen Wald, der schwierigste Teil der Wanderung während unserer Zeit auf dem Rainbow Mountain

 

Endlich oben angekommen erwartet uns ein zusätzlicher Blick, der den Aussichtspunkt unten in den Schatten stellt. Wir sind weitere Minuten hier und sehen sogar ein paar wilde Hasen neben den vielen Alpakas und Lamas, welche unten auf der Wiese grasen. Alpaka Dreamland hat es in sich und den Namen verdient. Ich hoffe es bleibt auch so.

 

Blick vom steinernen Wald zum ersten Rainbow Mountain in den Anden Cusco’s

 

Es geht abwärts, alles entspannt. Wir sind im Nu am Auto welches uns zügig zurück zum Restaurant bringt, wo uns ein leckeres Mittagessen mit leckerer Suppe und Hauptgang erwartet.

 

Auf dem Weg zurück zum Van, dauert vom steinernen Wald bis zum Wagen etwa 30 Minuten

 

Die Suppe ist mit Quinoa gemacht und als Hauptgang gibt es viele Gemüsesorten mit Reis, Pasta und Hühnchen wie auch Fleisch.

 

Ich bin überrascht, dass es hier zum ersten Mal Soßen zu den Beilagen gibt. Die Energiespeicher werden wieder aufgefüllt.

 

Carlos hat einen klasse Job gemacht. Ich erkenne in jedem Gesicht, auch wenn die Müdigkeit überwiegt, ein dickes Grinsen.

 

Die letzten zwei Stunden Fahrt liegen vor uns und es war vorauszusehen, dass nachdem ich die Augen geschlossen habe, ich erst in Cusco wieder wach werde und wie ein Baby geschlafen habe.

 

Es ist fast 16:30 Uhr und wir werden an unserem Hotel herausgelassen. Nicht zu vergessen, das Trinkgeld an unseren vorsichtigen Fahrer Jorge und Carlos. Beide waren hervorragend. Ich gebe 30 Soles für Carlos und 20 Soles für den Fahrer.

 

Nun ab unter die Dusche. Der Tag endet früh, am nächsten Morgen geht es zurück nach Lima.

 

Blick vom steinernen Wald über den zweiten und dritten Rainbow Mountain

 

Was macht den alternativen Rainbow Mountain anders und welche Vorteile hat die Tour gegenüber dem Bekannten?

 

Um dieses Erlebnis zusammenzufassen: nicht nur die kleine Gruppe, das fehlen der Touristenmassen, die kurze und flache Strecke oder das ausgezeichnete Team, Fahrer und Guide, sondern auch die Details wie der Gemeindebesuch, die Schokolade und das Alpaka haben der ganzen Tour 10 von 10 Punkten gegeben.

 

Für jene, welche etwas abenteuerliches und untouristisches suchen, oder den Problemen mit der Höhe aus dem Weg gehen möchten, da könnte der alternative Rainbow Mountain in Cusco eine interessante Option sein.

 

Ich spreche hier nur im Namen unserer Gruppe. Jeder war sehr zufrieden und jeder Penny war es wert. Man ist schließlich nur ein Mal in Cusco und den Rainbow Mountain sollte man mitnehmen.

 

Also, das Abenteuer ruft und vielleicht ist der alternative Rainbow Mountain auch etwas für dich.

 

VERGLEICH: Klassischer Rainbow Mountain (Vinicunca) vs. Alternativer Rainbow Mountain (Palccoyo)

 

Ich möchte die Unterschiede ebenfalls schnell hier übersichtlich zusammenfassen um es so dir so einfach wie möglich zu machen (Stand März 2019):

 

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3 Kommentare
  • Christoph

    24. Mai 2019 at 11:58 Antworten

    Hallo Nora,

    wir sind gerade dabei unsere Reise nach Peru zu planen und hatten natürlich auch den Rainbow Mountain auf dem Schirm. Dein Artikel bewegt mich dazu unsere Planung anzupassen und die Tour zum Palccoyo Mountain zu unternehmen. Vielen Dank für Deine Gegenüberstellung und das Teilen Deiner Erfahrung.

    Viele Grüße,
    Christoph

  • Dictus

    27. Mai 2019 at 11:47 Antworten

    Danke für den wertvollen Reisebericht!!! Da ich gerade in Cusco bin und den montaña de colores bereits gemacht habe, ist der Bericht leider ein paar Tage zu spät gekommen….Schade, aber die Alternative werde ich mir auf jeden Fall für das nächste Mal aufheben!

    Grüße aus Cusco
    Dictus

  • Iris

    31. Mai 2019 at 15:41 Antworten

    Hallo Nora,
    vielen Dank für den tollen Bericht! Hab ihn mit großen Interesse gelesen. :-)
    Wir werden im September zum ersten Mal Peru bereisen. Für „den“ Rainbow Mountain hatte ich mich zwar auch interessiert, aber ihn eigentlich schon wegen der anstrengenden Wanderung und der Höhenlage abgeschrieben…
    Aber diese Tour hört sich richtig gut und machbar an!! Eine super Alternative, die wir hoffentlich umsetzen können.

    Liebe Grüße
    Iris von Ich Reise Immer So

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