Lima Walking Tour mit Rosario

*Dies ist ein gesponserter Artikel von den Reiseexperten FairAway

Das Besondere an jeder Reise sind die Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung – zum Beispiel mit einheimischen Tourguides, die Reisenden ihre Lieblingsorte zeigen und jede Menge Anekdoten parat haben. Rosario ist Guide in Lima und zeigt Reisenden schon seit über 20 Jahren ihre Stadt – wenn das mal kein Grund ist, eine Runde mit ihr zu schnacken! Die Walking Tour in Lima von Rosario kannst du über den nachhaltigen Reiseveranstalter FairAway buchen.

Tourguide Rosario auf einer Walking Tour in Lima

Tourguide aus Leidenschaft: Lerne Rosario kennen!

Lima Walking Tour für alle Sinne – Tourguide Rosario im Interview

Ich verabrede mich mit Rosario zum Video-Telefonat, in Lima ist es früher Morgen – doch davon ist bei ihr überhaupt nichts zu spüren. Im Gegenteil: Ihre positive Energie ist absolut ansteckend! „Ich freu mich so, dass wir miteinander sprechen. Es ist toll, die Menschen kennenzulernen, die Reisende nach Peru bringen!“, sprudelt sie los. Ich bin vom ersten Moment an verzaubert und kann mir direkt vorstellen, wie Rosario Touristen auf ihrer Walking Tour mitreißt. Die besten Voraussetzungen für ein spannendes Interview – los geht’s!

Hola Rosario, stell dich doch zuerst einmal vor – wer bist du, wo wohnst du und was machst du?

Hola! Ich bin Rosario Olivera und arbeite als Tourguide in Lima in Peru. Ich mache verschiedene Touren, zum Beispiel eine Mystical Tour, eine archäologische Tour und auch Ausflüge auf Inseln oder nach Ica – aber am allerliebsten mache ich die Walking Tour in Lima!

Wie lange machst du das schon?

Ich habe schon Anfang der 90er studiert und meine offizielle Zertifizierung als Tourguide gemacht. Bis ich dann angefangen habe Stadtführungen zu machen, hat es aber noch ein bisschen gedauert: Zu der Zeit waren nur wenige Touristen in Peru, weil die Situation im Land angespannt war. Ich habe deshalb zuerst nur Freunden, Familie und Bekannten die Stadt gezeigt, später habe ich dann angefangen in einem Hotel in der Nähe des Flughafens zu arbeiten. Viele Reisende haben hier nur ein, zwei Tage einen Stopp eingelegt, hatten dementsprechend wenig Zeit und haben mich nach Tipps gefragt. Irgendwann habe ich meinen Chef gefragt: Weißt du, ich bin zertifizierter Tourguide – kann ich Reisenden Lima zeigen? Er hat ja gesagt, und seitdem habe ich nie damit aufgehört. Und das seit 1999, mit Reisenden aus aller Welt!

Rosario zeigt auf der Walking Tour die Peruanische Kultur

Schon seit den 90er Jahren zeigt Rosario Touristen ihr Peru!

Wow, das ist lang – in so vielen Jahren häufen sich bestimmt viele Erinnerungen an! Gibt es etwas, was dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?

(Lacht) In der Tat, da gibt es ganz viele. Aber eine ist mir besonders lebendig in Erinnerung. Ich habe eine Tour nach Ica gemacht, die mehrere Tage ging. Unter anderem waren drei Reisende dabei, die sehr viel zu beanstanden hatten – das Zimmer war nicht komfortabel genug, das Essen hat ihnen nicht geschmeckt oder zu lange gedauert, irgendetwas hat immer nicht ihrem Anspruch genügt. Ich gebe immer 100 Prozent und habe versucht, alle Probleme zu lösen. Am Ende habe ich mir dann nochmal richtig Zeit genommen, mit ihnen über Peru zu sprechen und ihnen zu erklären, dass man hier nicht die Standards von Europa oder den USA grundsätzlich erwarten kann. Wenn mal die Klimaanlage nicht funktioniert oder Essen etwas später kommt, bedeutet das nicht, dass das Hotel oder Restaurant schlecht ist. Sondern einfach nur, dass manche Sachen eben manchmal nicht funktionieren, aber sich alle sehr viel Mühe geben, damit Reisende sich wohl fühlen. Ich habe sie damit für Peru sensibilisiert und sie waren am Ende sehr dankbar und glücklich, etwas dazugelernt zu haben. Das war toll, weil ich so gemerkt habe, dass ich sie wirklich erreichen und etwas verändern konnte.

Rosario hat in Lima viel Spaß mit Reisenden

Rosario nimmt sich Zeit für alle Wünschen von Reisenden – auch für jede Menge lustige Selfies!

Ich versuche übrigens auch immer Reisenden zu zeigen, dass sie keine Angst haben müssen – natürlich gibt es wie in jeder Stadt in Lima Ecken, die man als Tourist meiden sollte, aber manche haben schon Angst, ihre Kamera auszupacken. Ich gehe dann mit gutem Beispiel voran, hole mein Handy raus, gebe ihnen so ein sicheres Gefühl und erkläre ihnen auch, wie es aus meiner Sicht um die Sicherheit steht. Auch wenn sie schon vorher viel über Peru gelesen haben, hilft es den Reisenden immer, die Infos nochmal von mir als Local zu bekommen.

Rosario, Tourguide in Lima, mit happy Touristinnen

Rosario schafft es mit ihrer positiven Energie immer, Reisenden ein gutes Gefühl zu geben

Wie kann man sich eine Walking Tour durch Lima mit dir vorstellen?

Ich sage immer: Meine Tour ist anders. Ich habe keine formelle Liste an Sehenswürdigkeiten, die ich abhake. Sondern ich versetze mich bei jedem Aufeinandertreffen mit neuen Reisenden in sie hinein, lerne sie kennen, connecte mit ihnen. Ist eine Verbindung da, weiß ich, wie ich ihnen eine tolle Erfahrung in Lima bereiten kann. Etwas, was ich aber immer mache, ist ein Besuch auf dem Markt. So fängt meine Tour an: Wir schauen uns nicht nur um, sondern probieren uns auch fleißig durch. Bis zu zwölf Sorten Früchte und Gemüse probieren meine Reisenden! Hier gibt es immer viele überraschte Gesichter, weil sie oft denken „Oh, eine Zitrone, das kenn ich doch“, und dann merken, das sie völlig anders schmeckt als zu Hause – nämlich gar nicht sauer, sondern eher süßlich. Ich stelle ihnen verschiedene Avocado- und Kartoffelsorten vor. Und auch Dinge, die sie gar nicht kennen oder zu Hause nie essen würden, die für uns in Peru aber ganz normal sind. Manche Früchte sind sehr sauer und ich mache dann immer Witze, dass sie sich so schonmal auf ihr Essen in den nächsten Wochen einstellen können. (Lacht)

Restaurantbesuch in Lima

Wie das wohl schmeckt? Auf Rosarios Walking Tour wird ordentlich schnabuliert!

Überhaupt gibt Rosario den Reisenden eine Vorschau, was sie auf ihrer Peru Reise erwartet. Viele starten in Lima und erfahren so direkt zu Beginn ihres Abenteuers, wie die politische Situation in Peru ist oder wie man die Coca-Blätter kaut – das ist spätestens in Cusco wichtig, wenn es hoch hinaus geht. Während Rosario erzählt, sehe ich es förmlich vor mir, wie Rosario auf die Touristen eingeht. Sie ist sogar mal nach Deutschland gereist, um die Kultur besser kennenzulernen und die Reisenden dadurch noch besser einzubeziehen. So viel Motivation und Begeisterung – da drängt sich die nächste Frage förmlich auf:

Ich habe schon die ein oder andere Idee, aber trotzdem – Was magst du denn besonders an deinem Job?

(Lacht) Alles! Mein Sohn lacht mich immer aus, wenn ich sage, dass ich zur Arbeit gehe. Er sagt dann: Pffft, Arbeit – du genießt das viel zu sehr, das ist doch keine Arbeit! Und meine Freunde kommentieren regelmäßig scherzhaft unter meinen Bildern auf Facebook, dass ich ja wohl dafür kein Geld bekommen kann: Lachen und Essen. Aber mal ernsthaft: Am meisten mag ich es, zu sehen, dass die Touristen auf meiner Tour glücklich sind. Das macht mich glücklich!

Marktbesuch mit Rosario

Sauer macht lustig – und glücklich!

Gibt es etwas, was du nicht magst?

(Schmunzelt) Vielleicht das viele Laufen. Ich laufe auf den Walking Tour locker 10000-20000 Schritte! Aber das ist ja auch gesund, dazu gibt es noch das viele Vitamin C auf dem Markt, ich kann mich nicht beschweren!

Auf deiner Tour geht es sehr kulinarisch zu – Was ist denn dein persönliches Lieblingsessen?

Ceviche! Was soll ich sagen: Ich bin aus Lima, wir lieben Fisch hier. Und ich mag es sehr, Essen zu teilen. Manchmal gehe ich nach der Walking Tour noch mit Reisenden essen und bestelle dann immer typische peruanische Tapas, damit sie möglichst viel probieren können. Das ist eine weitere Erfahrung für sie, an die sie sich noch lange erinnern werden. Und darum geht es: Nicht formal Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern Neues zu erfahren, zu fühlen.

Restaurantbesuch in Lima mit Rosario

Auch nach der Lima Walking Tour bleibt keiner hungrig: Einmal alles probieren, bitte!

Was sind eigentlich deine persönlichen Lieblingsorte oder Geheimtipps in Lima?

Ich liebe das Archäologische Museum Larco Herrera. Hier wird die ganze Geschichte Perus erzählt, das ist super als Hintergrundwissen für alles, was Reisende während ihres Trips sehen. Und manchmal bringe ich sie in die Casa de Aliaga: Hier wohnen immer noch in der 17. Generation Nachfahren des spanischen Eroberers Don Jerónimo de Aliaga. Es ist ein sehr privater Ort, deswegen dürfen nicht viele Tourguides hier mit Reisenden rein – ich habe das Glück, eine von ihnen zu sein und so interessierten Touristen diese besondere Erfahrung anbieten zu können.

Hast du außer Lima noch Lieblingsorte in Peru?

Ich liebe Cusco! Aber auch die wunderschöne Andenstadt Ayacucho – und Trujullo im Norden Perus! Sehr laut und wuselig, aber hier habe ich während meiner Abschlussarbeit zwei Jahre gelebt und bin immer noch verbunden mit der Stadt, die sehr viel Geschichte zu bieten hat. Überhaupt finde ich es toll, wenn Menschen in den Norden Perus reisen und nicht nur den Süden und Machu Picchu kennenlernen. Hier gibt es so viel zu entdecken!

Was ist dein Eindruck: Welchen Stellenwert hat Tourismus in Peru?

Tourismus ist sehr wichtig für Peru! Viele Menschen profitieren davon, und damit meine ich nicht nur Tourguides, sondern auch Taxifahrer, Kellner oder Verkäufer. Ich denke, er ist sogar einer der wichtigsten wirtschaftlichen Zweige unseres schönen Landes. Umso mehr hoffe ich, dass nach der Pandemie und den politischen Unruhen jetzt endlich wieder mehr Reisende nach Peru kommen. Ich musste neben meinem Zweitjob als Englischlehrerin zuletzt noch in einer Bäckerei arbeiten, weil der Tourismus so eingebrochen war. Umso mehr freue ich mich, jetzt wieder mehr Menschen auf meine Walking Tour mitzunehmen!

Mit Pisco auf eine gelungene Walking Tour anstoßen

Prost – auf eine gelungene Walking Tour durch Lima und eine spannende Zukunft!

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich hoffe, dass die Regierung erkennt, wie wichtig der Tourismus ist, und ihn dementsprechend fördert. Und ich arbeite an einem eigenen Projekt, darüber kann ich aber jetzt noch nichts verraten – aber das zu verwirklichen, ist definitiv ein Wunsch für meine Zukunft!

Der letzte Satz, bei dem sie wieder dieses besondere Strahlen im Gesicht hat, ist sehr bezeichnend für Rosario: Sie entwickelt sich immer weiter, Stillstand gibt es nicht – gerade lernt sie zum Beispiel Chinesisch, „meine persönliche Challenge, aber es macht so Spaß!“ Und das ist, wie ich mir am Ende des Gesprächs sicher bin, etwas absolut Besonderes an Rosario und ihrer Tour: Sie ist ein unglaubliches Energiebündel und schaut positiv und voller Freude und Neugier aufs Leben und auf Kulturen – und gibt diese Energie an Reisende weiter. Ich bin restlos begeistert. Nach einer Stunde verabschieden wir uns, und ich weiß jetzt schon: Bei meiner nächsten Peru Reise werde ich mich definitiv mit Rosario durch die Märkte und Restaurants der Stadt schnabulieren!

Die Lima Walking Tour kannst du auf einer Rundreise des nachhaltigen Reiseanbieters FairAway erleben. FairAway liegt es am Herzen, dass die lokale Bevölkerung vom Tourismus profitiert, und setzt sich für umweltfreundliche Reisen abseits des Trubels ein. Schaue dir gerne hier die Reiserouten für Peru bei FairAway an! 

Betty

Betty

Reiseexpertin von FairAway

Hola! ich bin Betty und verbinde als Content Managerin beim nachhaltigen Reiseveranstalter FairAway meine zwei großen Leidenschaften: Die Welt entdecken – und darüber schreiben! Besonders liebe ich Südamerika und durfte auf meinen Reisen auch Peru mit seinen einzigartigen Naturschönheiten, der spannenden Geschichte, der leckeren Küche und den freundlichen Locals kennenlernen. Nicht zu vergessen die süßen Alpakas, die mein Herz im Sturm erobert haben! Freu dich auf meine Tipps und Erfahrungen aus dem faszinierenden Land der Inkas.

Für weitere Peru Touren empfehle ich dir Get Your Guide* – Zuverlässig & sicher:

Erinnere dich an Peru!

Peru Karte

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