Träumst du schon auf Spanisch? Mit diesen 10 Tipps schnell Spanisch lernen!

Es ist der Traum von jedem, der eine neue Sprache lernt: Auf Spanisch, Französisch oder Englisch träumen. Es ist der Moment, in dem es plötzlich „Klick“ gemacht hat. Der Moment, in dem man die Sprache in der Praxis lernen kann, ohne Lehrbuch oder irgendwelche Kurse. Und zwar mit Leichtigkeit. In diesem Artikel gebe ich dir meine Tipps, wie du schnell Spanisch lernst.

 

Meine 10 besten Tipps, wie du Spanisch schneller lernen kannst

 

Grammatik und Vokabeln pauken? – Das war gestern. So geht es heute:

 

Zuhören, zuhören, zuhören

Hör hin. Egal wo du bist, höre Podcast auf Spanisch, spanische Musik, spanisches Fernsehen, spanische Nachrichten, Youtube-Videos auf Spanisch und und und. Ein kleines Kind lernt, indem es die eigene Sprache pausenlos hört. Sauge Spanisch auf wie deinen Atem und filtere heraus, was du schon verstehst. Es geht darum, ein Gefühl für die Sprache zu bekommen, nicht darum alles zu verstehen. Mit der Zeit wirst du zwangsläufig mehr und mehr und mehr verstehen, das ist sicher. Aber: es muss täglich sein und es muss Teil deines Alltags sein. Es darf nicht heißen: „Oh jetzt lerne ich Spanisch, also höre ich für eine halbe Stunde spanische Musik“ – nein! Du musst sie einfach so hören, nebenbei, beim Autofahren oder beim Kochen. Weil du Lust drauf hast.

 

Lerne den Grundstock der spanischen Sprache

Es ist deprimierend durch ein Spanisch-Wörterbuch zu blättern und sich dabei zu denken, dass man wohl niemals – jamás – Spanisch lernen wird. Wir überfordern uns oft direkt am Anfang mit zu langen Vokabel-Listen, anstatt uns Stück für Stück vorzuarbeiten – poco a poco. Denn die Wahrheit ist, in den meisten Sprachen und so auch im Spanisch, bilden gerade einmal 100 bis 500 Wörter den Grundstock einer Sprache. Mehr wird in Alltagsgesprächen gar nicht gesprochen. Was willst du also mehr? Natürlich werden immer einmal wieder neue Wörter fallen. Die kannst du dann auch lernen, wenn du erst einmal die Basis hast.

 

Nur das lernen, was relevant für dich ist

Es ist bewiesen, dass wir eine Sprache am schnellsten lernen, wenn sie uns wichtig ist. Zum Beispiel verliebte Menschen, die gegenseitig die Sprache ihres Partners lernen. Es ist für sie ein Kinderspiel, aber nur, weil sie als erstes lernen, auf der anderen Sprache zu flirten und sich Komplimente zu machen. Jemand der sich auf seine erste Reise nach Südamerika vorbereitet, bei dem sieht die Vokabel-Liste ganz anders aus und das ist gut so. Jeder lernt das, was er wirklich braucht und was ihn motiviert.

 

Finde einen Sprach-Komplizen

Wir können uns zum Spanisch-Lernen viel mehr motivieren, wenn wir jemanden in unserem Freundeskreis haben, der ebenfalls Spanisch lernt. So ging es mir damals bevor ich das erste Mal nach Peru gegangen bin. Eine Freundin von mir lernte ebenfalls Spanisch, weil sie vorhatte nach Bolivien zu gehen. Wir haben uns oft getroffen, um abends zu kochen und gleichzeitig Vokabeln zu lernen. Das hat total Spaß gemacht, es hat mich herausgefordert auch wenn es nicht darum geht, besser zu sein. Jedoch haben wir nicht immer jemanden mit den gleichen Interessen und deswegen gibt es nichts besseres als das Internet, die sozialen Medien und Foren. Niemals war es leichter, Gleichgesinnten zu finden wie heute. Also nutze diese Chance, suche dir einen Spanisch-Komplizen mit dem du dich gegenseitig motivieren kannst.

 

Komfortzone verlassen

Wenn wir eine Sprache lernen, müssen wir auch lernen, unsere Komfortzone zu verlassen. Schließlich handelt es sich beim Sprachenlernen um Kommunikation mit anderen Menschen. Gerade am Anfang werden wir Fehler machen, wir versprechen uns, wir geraden ins Stottern und werden verlegen. Für das Ego kann das ziemlich abschreckend sein. Aber denke immer daran, du bist nicht der erste Mensch, der Spanisch lernt. Tausende anderer Menschen, inklusive mir, haben es vor dir getan und haben sich in unendlich peinliche Situationen begeben. Wie oft haben meine damaligen Kollegen über mich gelacht, weil ich nicht in der Lage war, das „r“ richtig auszusprechen. Aber na und? Das war ja nie böse gemeint. Ganz im Gegenteil, meine Mitarbeiter haben mich sogar dafür bewundert, dass ich Deutsch, Englisch und Spanisch spreche. Und so werden dich viele Menschen für deinen Willen Spanisch zu lernen, bewundern. Also: Geh da raus, spreche mit neuen Leuten, frage nach dem Weg, bestell dein Essen im Restaurant oder flirte drauf los ;)

 

Audio oder Visuell: Finde heraus welcher Lern-Typ du bist

Vielleicht kennst du das, du hörst ein Wort fünf, zehn, zwanzig mal und kannst es dir einfach nicht merken? Das liegt wahrscheinlich daran, dass du nicht der auditive Typ bist. Stattdessen reicht es, wenn du es einmal auf dem Blatt Papier gesehen hast und schon sitzt das Wort. Manchen Menschen fällt es leichter, sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen, die sie gesehen haben. Am besten noch in Farbe, illustriert oder animiert. Andere Personen hingegen sind mehr die musikalischen Typen, deren Gehirn-Windungen reagieren besonders empfindlich bei Klängen und Tönen. Sie können sich ohne Probleme das gesprochene Wort merken, haben aber Probleme sich visuelle Szenen oder geschriebene Wörter zu merken. Also, finde heraus, was dein Ding ist. Womit lernst du am schnellsten, in dem du etwas hörst oder liest? Vielleicht sogar ein Mix aus beidem? Bei der Wahl eines Sprachkurses solltest du darauf achten, dass dein Lieblings-Medium zum Einsatz kommt.

 

Lerne mit deinen sechs Sinnen

Die Advanced-Version von auditiv und visuell sind die anderen Sinne, die der Mensch so hat. Neben hören und sehen, wären das riechen, schmecken, fühlen und auf Reize reagieren. Es ist natürlich schwer eine Sprache ausschließlich riechend zu lernen (ich wüsste jedenfalls nicht wie) aber ein Mix aus allen Sinnen wird dein Spanisch-Lernprozess auf die Stufe 100 stellen. Warum? Weil wir so merken, dass wir am Leben sind, wir kosten unsere Sinne aus und weil das so viel Spaß macht, bleibt die neue Sprache auch gleich viel besser im Gedächtnis. Eine Aktivität die mehr als nur einen Sinn anspricht, ist zum Beispiel Kochen. Koche auf Spanisch mit Freunden, die entweder Spanisch sprechen oder es auch lernen wollen. Nehmt ein Rezept auf Spanisch, hört spanische Musik und lasst euch das Essen auf der Zunge zergehen, mit der ihr vorher versucht habt das „r“ zu rollen. Packe alles rein, was geht!

 

Schreibe jeden Tag auf Spanisch

Online-Lernprogramme sind sehr verlockend, denn wir müssen keinen großen Aufwand betreiben. Wir setzen uns vor den PC oder benutzen das Smartphone und klicken uns durch die Übungen. Dabei geht ein sehr wichtiges Element des Sprachen-Lernens verloren, nämlich dem Schreiben. Im Schreibprozess ist unser Gehirn höchst konzentriert, wir achten auf die richtige Schreibweise viel mehr, als wenn wir online „nur“ Lücken füllen und Wörter hin- und herschieben. Mit Zettel und Stift zu schreiben erinnert zwar ein bisschen an die Schulzeit, ist aber wirklich effektiv. Es gibt mehrere Möglichkeiten wie du das Schreiben in deinen Lernprozess integrieren kannst. Zum einen kannst du alltägliche Dinge einfach auf Spanisch schreiben. Die Einkaufsliste zum Beispiel oder eine kleine Nachricht an Freunde und Familie. Zudem solltest du dir ein Spanisch-Notizbuch anlegen. Sammle jeden Tag die Vokabeln, die dir am wichtigsten erscheinen. Nutze zudem loses Papier um die neuen Wörter mehrmals schreiben zu üben. So prägen sich die neuen Vokabeln am schnellsten ein.

 

Verhalte dich wie ein kleines Kind

Viele Leute sagen, nur Kinder lernen schnell eine neue Sprache und Erwachsene brauchen Jahre dafür und haben dennoch Schwierigkeiten. Ich denke, dass ist zu 50% richtig. Kinder lernen schnell eine Sprache weil sie keine Angst vor den Konsequenzen haben. Weil sie keine Angst haben, etwas Falsches zu sagen. Sie haben keine Erwartungen an sich selbst und ihr Ego haben sie auch noch nicht kennen gelernt. Sie sind neugierig und der Wissensdrang sprudelt nur so aus ihnen heraus. Manchmal ist es Kauderwelsch aber egal, Mama versteht das schon. Das Leben ist für sie ein großer Spielplatz ohne Sorgen und Ängste. In einer solchen Umgebung voller Schaumstoff lernt es sich einfach. Das sind die besten Voraussetzungen aber wer sagt, dass ein Erwachsener das nicht kann? Als erwachsener Mensch haben wir Kindern sogar etwas voraus, wir denken strategisch und wir können uns dieses Wissen zu nutze machen. Wir wissen also, um eine Sprache zu lernen, müssen wir einfach unbefangen sein wie ein Kind. Wir wissen, dass wir keine Angst vor Fehler haben sollten und wir wissen, dass die Menschen, die uns lieben, auch nicht lachen werden, wenn wir was falsches sagen. Auch wenn sich das seltsam anhören mag aber sei naiv, denke nicht an andere Menschen oder irgendwelche Konsequenzen. Plapper einfach drauf los und du wirst Sprünge machen!

 

Vor dem Einschlafen Vokabeln üben

Es ist ein alter Trick noch aus der Schulzeit aber warum auch immer, das was wir kurz vor dem Schlafengehen üben, können wir uns besser merken. Und das funktioniert vor allem gut mit Vokabeln. Setz dir ein tägliches Limit an neuen Vokabeln, nehme dir eine halbe Stunde Zeit und gehe deine Spanisch-Vokabeln nach der Reihe durch. Am besten kann man Vokabeln mit den guten alten Kartei-Karten lernen.

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