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WANDERLUST: 7 tolle Trekking Touren in Peru (Tageswanderungen)

Die schönsten Momente auf Reisen erleben wir zu Fuß – auf Trekking Touren quer durch das Land. Es gibt keine bessere Möglichkeit Land, Leute, Natur und Tierwelt kennen zu lernen.

 

In Peru findest du eine Vielzahl von Trekking Möglichkeiten.

 

Meine bisherigen Highlights möchte ich dir in diesem Artikel vorstellen! 

 


 

 

1. Trekking zur Laguna 69 bei Huaraz

 

Die Wanderung zum Bergsee „Laguna 69“ werde ich nie mehr vergessen. Es ist meine absolute Lieblingswanderung in Peru!

 

Die Tour Laguna 69 kannst du ziemlich einfach über eine Reiseagentur in Huaraz buchen oder über deine dortige Unterkunft. So haben wir es damals gemacht. Im Tour-Bus geht es am frühen Morgen zunächst zur Laguna Llanganuco, wo du aussteigen kannst, um ein paar hübsche Fotos zu machen.

 

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Der Bus fährt dann nochmal 10 Minuten weiter bergauf, bis du zu einem Camping-Platz kommst. Von hier aus startet das Trekking zur Laguna 69. Unterwegs kommst du an kleinen Bächen vorbei, die sich durch die Weiten dieser Berglandschaft ziehen.

 

Irgendwann geht es dann ein sehr langes Stück auf einem Zick-Zag Pfad steil bergauf. Die Höhe hat es in sich und du kommst schnell außer Atem. Doch die einmaligen Landschaftsaussichten belohnen für die Anstrengungen.

 

Irgendwann erreichst du eine Lagune, von der du denken könntest, es ist die Laguna 69. Doch es ist „nur“ irgendeine andere wunderschöne Berglagune. Sie lädt zum Verweilen und Krafttanken ein, denn ab jetzt geht es nochmal ein ordentliches Stück bergauf!

 

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Angekommen an der Laguna 69 erwartet dich eine der schönsten Berg-Lagunen der peruanischen Andenwelt. Das Wasser schimmert blau-türkis, so schön, als hätte jemand diese Farbe neu erfunden.

 

Lust auf ein Bad? Einige waghalsige Trekker trauen sich und springen in die glasklare Andenlagune.

2. Trekking zu den Wasserfällen „Tamushal“ und „Vestido de la Novia“ in Tarapoto

 

Wasserfälle, blau-schimmernde Schmetterlinge, grüne Urwald-Kulissen, violette Blütenwege, ein strömender Fluss und der Sound vom Regenwald.

 

So lässt sich in wenigen Worten die Wanderung zu den zwei Wasserfällen „Tamushal“ und „Vestido de la Novia“ bei Tarapoto beschreiben. Diese befinden sich im Regenwaldgebiet der Cordillera Escalera, in der Region des Flusses „Rio Shilcayo„.

 

Die Wanderung ist nicht ganz ohne und sollte ausschließlich mit einem Guide gemacht werden. Am besten du buchst eine Tour über eine Reiseagentur in Tarapoto. Ansonsten gibt es am Parkeingang auch lokale Guides, die Gruppen am Vormittag begleiten. Während der Wanderung muss der Fluss Shilcayo mehrmals überquert werden. Brücken gibt es hier allerdings nicht, sondern nur Steine über die du laufen musst. Diese können sehr rutschig sein und die Gefahr ins Wasser zu fallen ist hoch. Wohl kaum ein Problem, denn bei dieser Urwald-Hitze nimmt man doch gern ein Bad :)

 

Am Parkeingang kannst du dir Gummistiefel ausleihen, was ich dir auch empfehlen würde, denn so kannst du bei niedrigem Wasserstand einfach durch das Wasser laufen und nicht über die rutschigen Steine.

 

Zwischendurch geht es immer mal wieder bergauf und bergab bis du schließlich die Wasserfälle nach ca. drei Stunden Wanderung erreichst. Auf dieser Wanderung solltest du auf alle Fälle eine Regenjacke mitnehmen, denn das Wetter schlägt hier schnell um. Wir zum Beispiel sind im strömenden Regen zurück gelaufen.

 

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3. Trekking zum Gocta Wasserfall bei Chachapoyas

 

Ein super beeindruckendes Trekking erwartet dich im Norden von Peru bei der Stadt Chachapoyas. Von der Ortschaft Cocachima kannst du zwei verschiedene Trekkings zum Wasserfall Gocta machen. Gocta ist mit 771 Metern Höhe der dritthöchste Wasserfall der Erde.

 

Die erste Wanderung führt dich zum unteren Wasserfall. Du kommst ganz unten am Fuße des Wasserfalls an. Diese zweistündige Wanderung geht hinzu stets bergab, quer durch den wunderschönen Bergregenwald der Region. Immer wieder ergeben sich herrliche Anblicke des herabstürzenden Wasserfalls. Unten angekommen, besteht die Möglichkeit im Wasserfall zu baden. Der Rückweg geht durchweg bergauf und ist daher etwas anstrengender.

 

Die zweite Wanderung dauert etwas länger und startet auf der gegenüberliegenden Seite, oberhalb des Wasserfalls. Hier wanderst du zum oberen Wasserfall, wo du nicht baden gehen kannst.

 

Diese zweite Wanderung habe ich nicht gemacht aber viele Fotos zeigen, dass du einen beeindruckendes Blick auf den Wasserfall Gocta hast. Wenn du beide Touren machen möchtest, musst du früh am Morgen starten und dich auf eine sehr lange Trekking Tour einstellen.

 

Eine Tour zum Gocta Wasserfall kannst du über eine Reiseagentur in Chachapoyas buchen. Ein absolutes Highlight ist eine Übernachtung in der Gocta Lodge mit Blick auf den Wasserfall und die gewaltigen Berge.

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4. Trekking zu den Salzterrassen von Maras im Heiligen Tal bei Cusco

 

Das Heilige Tal der Inka lädt zu zahlreichen Wanderungen ein. Mein Favorit ist die Wanderung zu den Salzterrassen von Maras. Alternativ kannst du auch eine Mountainbike Tour nach Maras und Moray machen.

 

Du kannst dieses Trekking auf eigene Faust machen. Du fährst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Urubamba und steigst beim Abzweig Maras und Moray (10 Minuten hinter Chinchero) aus, wo du mit dem Taxi weiter in Richtung Maras Dorf kommst.

 

In dem Dorf Maras startet die Wanderung auf einem Bergpfad zu den Salzterrassen von Maras. Wenn du die Anlage der Salzterrassen durchquert hast, wanderst du auf einem Bergpfad hinab in Richtung Urubamba-Tal, wo du den gleichnamigen Fluss auf einer Hängebrücke überquerst und zur Hauptstraße zwischen Urubamba und Ollantaytambo läufst. Von hier kannst du dann ein Sammeltaxi zurück nach Urubamba nehmen.

 

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5. Trekking zu den Gräbern von Revash bei Leymebamba

 

Von Leymebamba ist ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Tages Trekking Touren in die Umgebung. Motiv der Tageswanderungen sind neben einmalig schönen Landschaften auch archäologische Stätten, wie die von Revash zum Beispiel. Hier handelt es sich um Gräber der Revash-Kultur, die in einer Felswand eingearbeitet wurden. Praktischerweise hatte die alten Völker dieses Kontinents eine Vorliebe für spektakuläre Orte, mit einmaligen Aussichten.

 

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Von Leymebamba sind es ca. 40 Minuten mit dem Sammeltaxi zum kleinen Ort „Hierba Buena„. Hier solltest du ein Mototaxi bis zum Ausgangspunkt der Wanderung nehmen (Noch einmal fünf Kilometer auf einer Schotterpiste). Die letzten drei Kilometer führen dich einen Berg hinauf, immer steil berghoch.

 

Du passierst eine interessante Pflanzenwelt. Wenn du zurückblickst, dann siehst du das Tal, die Wolken ziehen ins Land und es herrscht Stille.

 

Mit deinen Blicken suchst du die Felswand und versuchst die Gräber darin zu entdecken. Schließlich kommst du ihnen nach zwei Stunden Wanderung näher. Nicht ganz ohne für Leute mit Höhenangst, denn wenn du zwischen den Grabhäusern stehst, dann geht es ziemlich steil bergab.

 

Festes Schuhwerk ist hier ein Muss! :)

 

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6. Trekking zur archäologischen Stätte von Pisac im Heiligen Tal von Cusco

 

Ein abwechslungsreiches Tagestrekking kannst du in Pisac, im Heiligen Tal von Cusco machen. Mit dem öffentlichen Bus ist es nur eine Stunde bis nach Pisac. Hier erwartet dich nicht nur eine atemberaubende Landschaft, sondern auch ein archäologischer Komplex der Inka und ein lebendiger Markt, der besonders am Sonntag sehr schön ist. Die kleine Ortschaft Pisac liegt inmitten der Berge am Fluss Urubamba.

 

Wenn du von Cusco aus früh genug startest, hast du ausreichend Zeit Pisac zu erkunden, über den Markt zu schlendern und in einem der tollen Restaurants und Cafés einzukehren. Am Sonntag hast du die Möglichkeit den quirligen Sonntagsmarkt mit zu erleben. Pisac ist auch das spirituelle Zentrum vom Heiligen Tal. Hier haben sich zahlreiche Ausländer niedergelassen, die Yoga-Kurse oder spirituelle Zeremonien anbieten und Öko-Produkte verkaufen.

 

Die archäologische Stätte von Pisac befindet sich oberhalb des Ortes an einem Berghang. Sie dehnt sich recht weit aus und an den Hängen der Berge sind unzählige Terrassen zu sehen. Die Stätte von Pisac ist auf einem Bergpfad zu erreichen, der am nördlichen Ortsausgang auf einer langen Steintreppe beginnt. Von hier aus wandert man gut 1 – 2 Stunden bis zum ersten archäologischen Komplex. Die ganze Anlage durchquerst du in ca. einer Stunde.

 

Wenn du nicht so viel Zeit mitbringt oder nicht den Aufstieg wandern möchtest, besteht auch die Möglichkeit mit dem Taxi auf einer Straße hoch zu fahren. Von dort aus kannst du die ganze Anlage zu Fuß durchqueren und am Ende zum Dorf hinunter laufen.

 

Vergesse nicht, dass du für den Eintritt zu den Ruinen das Touristen-Ticket für das Heilige Tal benötigst. Entweder das vollständige Ticket mit Cusco oder das Teil-Ticket, Boleto Parcial. Mehr Informationen zum Boleto Turistico findest du hier.

 

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7. Trekking zu den Felsformationen Cumbemayo bei Cajamarca

 

Von Cajamarca lohnt sich eine Trekking Tour zu den Felsformationen von Cumbemayo. Ich habe damals an einer geführten Tour teilgenommen. Mit dem Bus ging es erst einmal eine Stunde ins Hinterland von Cajamarca. Auf steinigen Pisten ging es immer höher auf 3.300 Meter.

 

Wir erreichten den Ausgangspunkt unserer Wanderung und von dort umrundeten wir die Felslandschaft und zum Teil durchquerten wir sie sogar durch geheimnisvolle Tunnel.

 

Wirklich anstrengend ist diese Halbtages-Tour in Cumbemayo nicht aber sie lässt sich gut mit weiteren Besichtigungen am Nachmittag verbinden!

 

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Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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11 Kommentare
  • […] Peru-Liebe! Liane ist mit dem Fahrrad durch Perus Küstenwüsten gefahren und Nora erzählt von ihren liebsten Trekking-Touren im […]

  • Jan

    21. Januar 2016 at 20:55 Antworten

    Hi Nora,

    deine Seite und speziell diese Trekking-Übersicht macht wirklich Lust auf mehr! Eine Frage: Täusche ich mich, oder sind die Trekkings oft mit langen, steilen Wegen auch abwärts verbunden? Gibt es darunter auch Trekkings, die kaum Abstiege enthalten? Leider habe ich Probleme mit dem Knie – aufwärts ist kein Problem, aber Abstiege über eine Stunde machen trotz Stöcken und Kniebeuge Probleme… So ganz ohne Trekkings scheint mir ein Peru-Urlaub aber nicht Sinn zu machen.

    Gruß,
    Jan

    • Nora

      21. Januar 2016 at 21:03 Antworten

      Hallo Jan,

      vielen Dank für dein Kommentar. Die meisten Trekking-Touren sind mit vielen Auf und Abs verbunden, zum Teil auch sehr steinig, dass man leicht mal umknickt. Die Tour zum Gocta Wasserfall fand ich angenehm zu laufen. Zwar geht es die Hintour komplett herunter aber es ist ein gut ausgebauter Wanderweg, keine groben Steine und auch nicht zu steil. Der Weg zur Laguna 69 war allerdings sehr anstrengend und zum Teil auch sehr steinig. Ich empfehle dir Ausflüge im Heiligen Tal von Cusco. Hier gibt es sehr viele Ruinen, die du besuchen kannst. Dort kann man überall mit dem Bus hinfahren und dann die Ruinen zu Fuß erkunden. Wie die Tour in Pisac zum Beispiel. Hohe Steinstufen gibt es aber auch überall, die Inka müssen Riesen gewesen sein :) Am besten Trekking-Stöcker mitnehmen oder vor Ort ausleihen :)

      Ich hoffe, das hilft ein wenig ;)

      LG

      Nora

  • Jan

    22. Januar 2016 at 13:43 Antworten

    Hi Nora, danke für die Tipps! Ich glaube, jetzt hab ich eine gute Idee davon, was mich erwarten würde. Und bei dieser tollen Seite will sowieso gleich losfliegen. :-)

    • Nora

      24. Januar 2016 at 15:31 Antworten

      Na dann, ab nach Peru ;)

  • Jonas

    7. Februar 2016 at 3:51 Antworten

    Hallo Nora,

    toller Post!

    Ich lebe grade selber in Tarapoto, am Rio Shilcayo, und bin vor einiger Zeit das erste mal mit Freunden zum Vestido de la Novia gelaufen. Sich einen Guide zu nehmen ist zwar sinnvoll, wenn man wirklich am Wasserfall ankommen will, da der Weg manchmal nicht ganz deutlich zu finden ist. Aber man kann auch einfach auf gut Glück so loslaufen und die magische Natur der Cordillera Escalera erleben.
    Mindestens genau so schön, aber definitiv ohne Guide machbar, ist der Wasserfall Huacamaillo in San Antonio. Von Tarapoto kommt man per Colectivo für 5 Soles in einer halben Stunde in San Antonio an und läuft dann ca 2 Stunden durch wunderschöne Natur, bis man an einem Wasserfall ankommt. Der Eintritt ist sehr günstig, ich glaube 3 oder 5 Soles. Man kreuzt den Fluss etliche male (auch hier über Steine, oder eben einfach watend) und das Wasser ist sehr klar und sauber. Man kann auch einfach, wenn einem danach ist, Teile des Weges den Fluss herauf, von Stein zu Stein springend, zurücklegen. Nur bei Regen muss man aufpassen, da die Flüsse hier schlagartig stark ansteigen und einem der Rückweg abgeschnitten werden kann.
    Generell gibt es von Tarapoto aus viele schöne Orte, mit und ohne Wasserfällen, zu besichtigen: von leicht (mit dem Auto + 5 Minuten gehen) bis fordernd (mehrere Tage wandern).
    Ich hoffe, in meiner restlichen Zeit hier noch ein paar von ihnen besuchen zu können und hoffentlich auch noch ein oder zwei aus deiner Liste mit zu nehmen (Pisac ist schon abgehakt, kann ich auch sehr empfehlen!)

    Liebe Grüße aus Tarapoto,
    Jonas

    • Nora

      7. Februar 2016 at 14:09 Antworten

      Hey Jonas,

      voll toll dein Kommentar – danke dafür :)

      Was machst du schönes in Tarapoto außer Wasserfälle besichtigen? :)

      Ich muss unbedingt zurück nach Tarapoto, mich hat der Ort und die Region voll überrascht, es gibt einfach unglaublich viel zu entdecken! Der Wasserfall Pucayaquillo ist auch wunderschön – wie im Paradies. Ich habe ihn mit der Puma Rinri Lodge besucht, hier stehts geschrieben: http://info-peru.de/puma-rinri-lodge-tarapoto/ aber wie du sagst, man muss sich nur mit dem Combi dahin fahren lassen und von der Straße sind es dann gerade einmal 45 Minuten zu Fuß. Also falls du noch Zeit hast!

      Viel Spaß noch in Peru,

      LG

      Nora

  • Henning

    13. März 2016 at 9:59 Antworten

    Hallo Nora,
    Dein Blog ist wirklich einsame Spitze und sehr informativ. Hast du auch Informationen zu dem Santa Cruz Trek? Und anschließend einen Tip zur Weiterreise von Huaraz nach Cusco ( Bus/Flug)
    Liebe Grüße!

    • Nora

      14. März 2016 at 12:23 Antworten

      Hallo Henning,

      Gracias für dein Feedback :) Ich habe den Santa Cruz selbst nicht gemacht. Ich war 2014 aber in Huaraz und weiß, dass man dieses Trekking ohne Probleme vor Ort buchen kann. Ich glaube er geht 4 Tage und soll landschaftlich ganz toll sein. Von Huaraz fährst du am besten mit dem Bus zurück nach Lima (Cruz del Sur zum Beispiel) und nimmst von dort einen Flug nach Cusco! LCPeru fliegt auch ab Huaraz nach Lima!

      Liebe Grüße

      Nora

  • Julia Lück

    20. September 2016 at 19:42 Antworten

    Hallo Nora,
    dank des Urlaubspiraten-Schnäppchens vom Januar machen wir uns nun in 4 Wochen auf zum Familien-Abenteuer-Urlaub nach Peru. Da einer von uns schon in Cuzco war, haben wir Nord-Peru gewählt, von Lima/Trujillo nach Iquitos. Wir wollen für 3 Tage geführt in den Papaya Samiria Nationalpark. Hast Du schon etwas von dem Veranstalter Peruselva.com/Huayruro tour gehört? Sie möchten für die Buchung eine Anzahlung von 10% haben via paypal, ist das üblich?
    Dein blog war gerade bei dieser unüblichen Route sehr hilfreich und wir haben viel Spaß beim Schmökern. Grässlich aufgeregt sind wir auch.
    Liebe Grüße
    Julia & co

    • Nora

      22. September 2016 at 15:12 Antworten

      Hallo Julia,

      das hört sich nach einem sehr spannenden Abenteuer an :) Ich wünsche euch jetzt schon viel Spaß! Ich bin in zwei Wochen auch drei Wochen im Norden unterwegs. Anzahlungen sind typisch, da die Agenturen sonst keine Sicherheit haben, ob die Reisegäste am Ende auch wirklich auftauchen. 10% ist auch nicht so hoch wie 50%, ich denke das passt. Den Veranstalter kenne ich leider nicht.

      LG

      Nora

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