Die 10 schönsten Hotels in Peru: Von kolonialer Stadtvilla, über Meeres-Boutique-Hotel bis Ökolodge im Dschungel

Ob eine Übernachtung in einer alten Stadtvilla, in einem Meeres-Boutique-Hotel, in einer Ökolodge inmitten des Dschungels, in einem alten Kolonialhotel mit Blick auf Inkamauern, in einem gemütlichen Andengasthaus oder in einer Lodge mit Thermalquellen: In Peru gibt es traumhaft schöne Unterkünfte, wo die Übernachtung selbst zum Erlebnis wird. Meine jahrelangen Reisen durch Peru haben mir die Türen zu wunderbaren Hotels geöffnet, meine Favoriten möchte ich nun mit dir teilen.

 

Peru besitzt nicht nur eine vielfältige Natur, auch das Angebot an Unterkünften ist breit gefächert. Allein im letzten Jahr habe ich über 25 neue Hotels in Peru kennen gelernt. Ich stelle nur Unterkünfte vor, wo ich selbst übernachtet habe und von denen ich begeistert bin. Zu jedem Hotel gibt es von mir ein paar günstigere Alternativen, somit ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Auch für den Fall, dass meine Empfehlungen ausgebucht sind.

 

Mein Buchungstipp: Die genannten Unterkünfte sind meist sehr beliebt, daher empfehle ich eine rechtzeitige Buchung. In der Hauptreisezeit (Mai bis September) sind das mindestens ein bis zwei Monate. In der Nebensaison (Oktober bis April) kannst du auch etwas kurzfristiger buchen.

 

Du machst es möglich: Peru ist meine Leidenschaft und alles, was du auf diesem Blog findest, ist kostenlos. Es liegt mir am Herzen, durch Peru zu reisen und neue Unterkünfte für meine Leser zu testen. Wenn du deine Übernachtung online über Booking.com buchst (mit * gekennzeichnet), hilfst du mir, meinen Blog am Laufen zu halten. Durch die kleine Provision, die ich bekomme, wird es für dich nicht teurer. Vielen Dank dafür.

 

Und nun viel Freude mit meinen Tipps :)

 

Tipp Nr.1: Die Casa República in Lima

Los geht’s mit der wunderbaren Stadtvilla, der Casa República*, in Limas Bohème-Viertel Barranco, bekannt für seine alten, prächtigen Villen aus Kolonialzeit. In solch‘ einer strahlend weißen Villa befindet sich die noch recht junge Casa República, hier habe ich letzten November zwei Nächte verbracht. Das Hotel punktet mit einem durchdachten, klaren Design, viel Komfort, einem exzellenten Service und einem vielfältigen Frühstücksbuffet. Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit, ein Fahrrad auszuborgen, um damit die Küstenpromenade abzufahren, entweder ins Zentrum von Barranco oder nördlich, den Malecón entlang, in Richtung Miraflores.

 

 

Günstigere Alternative: Wer eine günstigere Alternative sucht, dem kann ich das B&B 3B Barranco Chic & Basic* in Barranco empfehlen oder die besonders herzliche Pension Casa Wayra* in Miraflores.

 

Tipp Nr.2: Die Casona Solar in Arequipa

Arequipa ist die Stadt der weißen Vulkangemäuer, Gewölbedecken und kolonialen Hinterhöfe. Es fällt nicht schwer, eine Unterkunft zu finden, die genau diesem Charme entspricht. Eine besonders schöne Erfahrung hatte ich in dem Hotel Casona Solar*, einem stilvollen Kolonialhotel, wo ich 2018 zwei Nächte verbrachte. Das Hotel befindet sich zentral, rund fünf Minuten vom belebten Hauptplatz entfernt. Der Empfang und der Service waren jederzeit freundlich, unser gewölbtes Zimmer mit Steinwänden lag mit Zugang zum grünen Innenhof, sehr ruhig und sauber. Nach einem ereignisreichen Tag in der Heimatstadt des peruanischen Schriftstellers Mario Vargas Llosa, Nobelpreisträger der Literatur, kann man es sich auf einem der Liegestühle mit einem Buch (Meine Buchtipps) bequem machen.

 

 

Günstigere Alternative: Ebenfalls gut übernachtet, habe ich in dem Kolonialhotel Los Torres de Ugarte, zentral gelegen und mit Dachterrasse mit Blick über Arequipa und die Vulkane.

 

Tipp Nr.3: Die Colca Lodge in Yanque (Colca Canyon)

Nördlich von Arequipa liegt der Colca Canyon, angeblich die tiefste Schlucht weltweit, Heimat des Andenkondors und ebenfalls berühmt für seine natürlichen und heißen Quellen. In öffentlichen Becken, beispielsweise in „La Calera“ bei Chivay, finden Reisende durchaus Entspannung, aber noch viel schöner ist es, wenn die eigene Unterkunft ihre Thermalbecken besitzt und man diese rund um die Uhr auskosten kann. In der Colca Lodge* ist das der Fall, als Gast hat man die Wahl zwischen mehreren Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Im großräumigen Areal der Colca Lodge liegt die Entspannung buchstäblich in der Luft, es ist unmöglich an diesem Ort den Kopf nicht auf Flugmodus zu stellen. Dazu trägt der rauschende Fluss bei, der Blick auf die grünen Berge, sowie der zuvorkommende Service der Mitarbeiter. Die Colca Lodge befindet sich in Yanque, der nächsten kleinen Ortschaft hinter Chivay.

 

 

Günstigere Alternative: Für den kleinen Geldbeutel schlage ich gern die mit Herzen geführte Unterkunft Casa Bella Flor (Airbnb) vor. Einfache, rustikale Zimmer, wie der Name verrät mit Blumengarten und Gastgeber, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Tipp Nr.4: Der Palacio Manco Capac in Cusco

Oberhalb der historischen Altstadt befindet sich das Viertel San Cristobal. Wer die steilen Gassen hinaufläuft wird mit eindrucksvollen Ausblicken über Cusco und seine Berge belohnt. Gelegen in einem kleinen Eukalyptuswald und mit eben jenen Blick über die Stadt, befindet sich das noble und überschaubare Kolonialhotel Palacio Manco Capac by Ananay Hotels*. Überschaubar deshalb, weil das Hotel nur über wenige Zimmer verfügt, der exklusive Charakter spiegelt sich auch in der durchdachten Inneneinrichtung wieder: Religiöse Kunst, antike Möbelstücke, alte Keramiken sowie schwere alte Holztüren, übermitteln den Eindruck, als sei man gerade eben in die Kolonialzeit zurückgereist.

 

 

Günstigere Alternative: In Cusco ist die Auswahl wirklich guter Unterkünfte enorm. Ich empfehle immer gerne das Hotel Niños*, die Pensión Alemana* oder erst auf meiner letzten Reise entdeckt: Das Hotel El Balcón.

 

Tipp Nr.5: Die Casa Colibri bei Urubamba (Heiliges Tal der Inka)

Diese wunderbare Ökolodge habe ich im Rahmen einer Hoteltour im Heiligen Tal besucht. Von allen Besuchen hat mich die Casa Colibri* am meisten überzeugt. Wahrscheinlich auch, weil wir so herzlich von den Gastgebern empfangen und herumgeführt wurden. Wie der Name schon verrät, muss die Chance groß sein, Kolibris zu sehen. Und ja, das ist sie: Die Bungalows sind nicht nur nach verschiedenen Vogelarten der Region benannt, im prachtvollen Garten schwirren auch etliche Kolibris herum. Generell liebe ich verwunschene Gärten und an diesem Ort scheint wirklich alles zu wachsen! Der liebliche Duft von Blumen liegt in der Luft, man kann einwandfrei entspannen, es gibt idyllische Sitzecken, eine Feuerstelle sowie Gemüse- und Kräuterbeete. Die Zimmer sind einfach, aber gemütlich.

 

 

Günstigere Alternative: Ganz in der Nähe befindet sich die Capilla Lodge*, wo man ebenfalls ein paar ruhige Nächte, im Heiligen Tal verbringen kann.

 

Tipp Nr.6: Das Lazy Dog Inn bei Huaraz

Wer nach Huaraz reist, der möchte die Bergwelt erleben und nicht unnötig Zeit in der Stadt herumhängen. Ein Freund hatte mir die familiengeführte Unterkunft The Lazy Dog Inn*, nur 20 Minuten außerhalb von Huaraz, empfohlen. Die Besitzer sind Kanadier und der urgemütliche Einrichtungsstil einer kanadischen Berglodge mit Feuerstelle und bequemen Sitzmöbeln findet man auch hier. The Lazy Dog Inn ist der perfekte Ausgangsort, um die facettenreiche Umgebung von Huaraz zu erkunden. Dazu gehört natürlich der Nationalpark Huascarán mit seinen Schneebergen, blauen Lagunen, Koboldwäldern und Wanderwegen. Diana und Wayne helfen, diverse Ausflüge zu organisieren.

 

 

Günstigere Alternative: Im Stadtzentrum von Huaraz habe ich zwei Nächte in der Casa de Zarela* verbracht. Die gleichnamige Besitzerin Zarela kümmert sich gut um einen und das Frühstück ist spitze.

 

Tipp Nr.7: Die Gocta Lodge in Cocachimba (bei Chachapoyas)

Wer meinen Blog schon ein Weilchen liest, dem wird die fabelhafte Gocta Lodge* noch nicht entgangen sein. Dieses Hotel ist zweifellos ein Erlebnis, das Besondere ist die Lage und der Blick auf den beeindruckenden Gocta Wasser. Mit 771 Metern soll er weltweit der dritthöchste Wasserfall sein, sein Rauschen ist allgegenwärtig. Vom Pool aus kannst du tolle Fotos machen, ein paar Pisco Sours trinken und das milde Klima genießen. Alle Zimmer besitzen Aussicht auf den Wasserfall, das Frühstücksbuffet ist vielfältig und du kannst direkt von der Lodge eine Tageswanderung zum Wasserfall unternehmen.

 

 

Günstigere Alternative: Die Albuerge Sachapuyo* ist eine günstige und relaxte Alternative.

 

Tipp Nr.8: Das Tambo Sapalanchan in Lamud (bei Chachapoyas)

Das Landhotel Tambo Sapalanchan* befindet sich in Lamud, ca. 40 Minuten außerhalb von Chachapoyas. Geführt wird diese Unterkunft von meinen Freunden Nora und Paul aus Lima. Der große Aufenthaltsraum mit Sitzgelegenheiten, Bar, Fernsehecke und Essbereich sind interessant eingerichtet mit vielen Fundstücken aus Peru. Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich vereinzelt Bungalows mit hübschen, individuellen Zimmern. Die Besitzer kümmern sich um den Transport und Touren in die Umgebung von Lamud und Chachapoyas. Wen es nach Nordperu verschlägt, dem möchte ich dieses reizvolle Landhaus wirklich ans Herz legen.

 

 

Tipp Nr.9: Die Puma Rinri Lodge in Tarapoto

Meine liebste Assoziation mit der Puma Rinri Lodge* ist das Wort „Urwaldperle“, ich kann es besser nicht ausdrücken. Die Naturlodge liegt auf dem Weg nach Chazuta, 40 Minuten außerhalb von Tarapoto und am Fluss Huallaga gelegen. Ich empfehle gern, die Puma Rinri Lodge ans Ende einer Rundreise durch Peru zu legen, das feuchtwarme Klima lädt zum Entspannen ein, Touren in die Umgebung (Chazuta, Lamas, San Roque de Cumbaza) kann man locker angehen, aber wer möchte, kann seine Zeit im Naturpool oder in der Hängematte verbringen – ohne Gewissensbisse. So what. Dieser Ort wurde einem Bilderbuchparadies entrissen, ich möchte immer wieder herkommen, das Restaurantessen ist köstlich, die Mitarbeiter sind liebenswert und das nächtliche Urwaldkonzert verdient tosenden Applaus.

 

 

Günstigere Alternative: Etwas rustikaler und somit erschwinglicher ist die Chirapa Manta Ecolodge* bei San Roque de Cumbaza.

 

Tipp Nr.10: Die Kichic Lodge in Mancora

Die Kichic Lodge* ist ein Strandtempel, eine Wellness-Oase, eine Welt für sich. Letztes Jahr habe ich zwei Nächte in diesem Meeres-Boutique-Hotel verbracht und was soll ich sagen außer: what a hotel! Das Kichic sagt von sich selbst „It’s not just a hotel, it’s an experience“ – und ja, das ist wahr. Der Architekt muss ein Genie und ein Zen-Meister sein, es gibt so viele Ecken, die zum Entspannen einladen. Verführerisch ist auch das inkludierte Frühstück sowie die Speisekarte für Mittags- und Abendspeisen. Detox, Yoga, Massagen: Wer eine Auszeit sucht, oder seine Reise abrunden möchte, kommt ins Kichic. In den Monaten von Juli bis Oktober lassen sich vom Pool aus sogar Wale beobachten (mit ein bisschen Glück versteht sich).

 

 

Günstigere Alternative: Mit dem Strandhotel Las Olas* macht man nichts falsch. Große, saubere Zimmer, teilweise mit Blick auf das Meer und den Strand.

DER PERU REISEFÜHRER

NORA TEICHERT & ANNE PRINZ DE SERVÁN

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Buen viaje!

Dieser Blog ist für alle, die eine Reise nach Peru planen, die sich inspirieren lassen möchten von der Vielfalt, die Peru zu bieten hat, die einfach nur neugierig sind, Reiseberichte lesen möchten, oder für alle, die selbst schon in Peru waren und sich zurück versetzen wollen in eine Zeit, die so lebendig, so bunt, so erfüllt und so reich an Erlebnissen war. ~ Nora

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