Auf Foodie-Tour: 7 kulinarische Geheimspots in Cusco

Ich liebe Cusco(s Essen). Lassen wir mal die Inka, Spanier, Lamas und den ganzen Kram beiseite und konzentrieren uns auf das Wesentliche: Schlemmen. Restaurants gibt es in einer Stadt wie Cusco wie Steine in Machu Picchu – logisch – aber nicht immer sind das kulinarische Höhenflüge – 08/15 geht immer. Doch kulinarische Insidertipps, die nicht nur lecker sind, sondern zudem einen Einblick in Perus Kultur offenbaren – die findest du nur hier:

 

Meine Top 7 geheimen kulinarischen Spots in Cusco

 

Nummer 1: Jugo fresco & Pan con queso frito: Verzichte auf’s langweilige Frühstück in der Unterkunft und komm’ zum San Pedro Mercado! Erst gönnst du dir einen frisch gepressten Saft (Mein Tipp: Banane-Gurke-Birne-Ingwer oder Erdbeer-Mango-Orange) und manövrierst zum hinteren Teil der Markthalle zu den Frühstücksständen. Nimm auf den Holzbänken Platz und lass dir ein pan con queso frito (Brötchen mit frittiertem Käse) und einen Kaffee servieren. Köstlich!

 

 

Nummer 2: Papa con huevo: Peru besitzt über 3000 Kartoffelsorten, wusstest du das? Das sollte man mit einer Portion papa con huevo  (Kartoffel mit gekochtem Ei) feiern. Diese bekommst du auf der Plaza San Francisco von den “Kartoffel-mit-Ei-Mamitas” für 1 – 2 S./. Klingt banal – ist aber so lecker! Ei und Kartoffeln werden mit Salz bestreut und wenn du magst mit salsa de ají (würzig-scharfe Soße). Die Mamitas sind nur vormittags auf der Plaza.

 

Nummer 3: Empanada con Ají de Gallina: Empanas + ají de aallina? – Wer immer das erfunden hat, ich liebe ihn dafür. Gefüllte Teigtaschen sind der perfekte Snack für zwischendurch und mit dem cremig-würzigen Geschmack vom Küchen-Klassiker ají de gallina (mit Hühnchen) ist es noch genialer. Du findest sie in der kleinen Bäckerei Café Panam an der Plaza Regocijo oder im Pantastico in der Calle Plateros. Der Kaffee schmeckt dort auch sehr gut!

 

Nummer 4: Bolivianische Salteñas: Nimm gleich zwei! … ach was, drei! Die würzig-saftigen und leicht süßlichen Teigtaschen aus Bolivien schmecken ungeheuer lecker – so sehr, dass ich eine Zeit sogar süchtig danach war und mir meine Kollegen verbieten mussten, sie zu konsumieren. Im Gegensatz zu klassischen empenadas sind salteñas saftiger und es heißt sogar, dass man ein guter Küsser sei, wenn man es schafft, beim Essen nicht zu kleckern ;) Du findest sie in der Calle Quera 220 im Restaurant Copacabana.

 

 

Nummer 5: Albert die Ikone: „Sandwiches, Sandwiches“, so schallt es durch die Straßen von Cusco. Albert ist eine Ikone (für mich jedenfalls). Dabei verkauft er eigentlich gar nicht an die Touristen, sondern geht mit seinen verführerischen Sandwich-Kreationen in die umliegenden Büros und verdient sich – so glaube ich zumindest – ein goldenes Näschen. Für 2,50 S./ habe ich immer das sandwich diablo (Teufels Sandwich) gekauft, weil es mit Käse und meiner geliebten ají amarillo creme kam. Aber auch sandwich alberts und sandwich hawaii sind zu empfehlen. Wie du Albert erkennst? Zum einen an seinem lauthalsen “Sandwich”-Rufen und zum anderen an seiner großen Statur, seinem Lockenkopf, seiner leicht verschwitzen Stirn (ist halt ein Knochenjob) und an seinem riesigen Sandwich-Koffer und einem großen Kaffee-Kanister, aus dem auch dunkelbraunes Gold, also Kaffee fließt.

 

Nummer 6: Schlemmen wie die Peruaner: Schluss mit halben Sachen! Jetzt wird geschlemmt, was das Zeug hält. Dafür gehst du am besten in ein einheimisches Restaurant mit Mittagsmenü, und hier lautet meine Empfehlung das Don Pimiento in der Calle Granada 291. Ein gut gefüllter, rustikaler Laden, oft sogar mit einer Straßen-Live-Band und typisch peruanischem Essen. Für 9 S./ gibt es eine Vorspeise, eine Suppe, eine Hauptspeise, eine Nachspeise und ein Getränk. Aus dem Laden rollt man dann.

 

 

Nummer 7: Tamales Tamales! Bei den unscheinbaren tamales von Doña Josefina Ramírez Olivares handelt es sich seit 1924 um einen Verkaufsschlager, der sowohl bei Einheimischen als auch Touristen super gut ankommt. Der in Maisblätter gewickelte Maisgrieß-Kuchen wird salzig (mit Fleischstückchen) oder süß (mit zwei Rosinen) gegessen. Wie ein Fels in der Brandung ist der Tamales-Stand täglich unter dem Portal Belén am Hauptplatz zu finden.

 

Meine Lieblings-Restaurants:

The Green Point Restaurant (Carmen Bajo 235 – San Blas) Vegan.
Juanito’s (Calle 7 Angelitos 638 – San Blas) Leckere Sandwiches.
Prasada (Choquechaca 152 – San Blas) Vegetarisch.
La Bodega 138 (Herrajes 138 – Zentrum) Leckere Pizza.
Suppenküche Govinda (San Blas Markt, Essstand “Govinda”) Vegetarisch.
Pachapapa (Plazoleta San Blas 120 – San Blas) Peruanisches Essen.
Jack’s Cafe (Choquechaka 509 – San Blas) Amerikanisch-peruanische Küche.

 

¡Buen Provecho!

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1 Kommentar
  • Thomas Jacobsen

    12. Juni 2017 at 19:18 Antworten

    Ich möchte noch „Heidi“ empfehlen.
    An Jack’s Café vorbei die Straße hoch ca. 30 Meter. 1. Etage
    Ab 11:30 wird ein Menü für 28 S serviert. Der Inhaber ist etwas speziell und man kann sich hier auf ein interessantes Gespräch einlassen.
    A la carte geht natürlich auch.

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