12 Tipps für eine umwelt- und sozialverträgliche Reise durch Peru

Weißt du, was mich traurig macht?

 

Wenn ich sehe, wie in Peru Regenwald abgeholzt wird.

 

Wenn ich sehe, wie Verkäuferinnen in peruanischen Supermärkten den Kunden Plastiktüten förmlich nachwerfen.

 

Wenn man mich im Bus bittet, die Fensterscheibe zu öffnen, damit mein Sitznachbar seinen Abfall zum Fenster rauswerfen kann.

 

Wenn ich durch Perus schönste Landschaften fahre und der Müll in den Büschen hängt.

 

Wenn Straßenhunde über Abfall herfallen.

 

Wenn mir auf dem Titicaca See Plastikflaschen entgegen schwimmen. Und auf dem Amazonas. Und auf alle den anderen Gewässern.

 

Wenn aus der goldenen Wüste Icas eine Müllhalde wird.

 

Das alles macht mich unendlich traurig. Und wütend. 

 

Sind die Peruaner deswegen böse Menschen?
Nein. Sie wissen es nicht besser.

 

Sollte man deswegen nicht mehr nach Peru reisen?
Nein. Gerade aus den genannten Gründen sollte man dieses Land bereisen. Warum? Um den Menschen einen Spiegel vorzuhalten, um ihnen zu zeigen, in was für einem reichen Land sie leben. Die Peruaner sind reich und sehen es nicht.

 

Es ist traurig, das zu sagen, aber viele Menschen kennen nicht den Unterschied zwischen einer Bananenschale und einer Plastiktüte. Es ist ein Bildungsdefizit. Aber auch ein Problem von Korruption.

 

Doch Umweltkatastrophen, Wasserknappheit und verseuchte Flüsse bewegen die Menschen endlich zum Aufwachen. Was ich positiv bemerke: In den Köpfen der Menschen ändert sich tatsächlich etwas. Wenn mein Stoffbeutel auf dem Markt zum Einsatz kommt, freuen sich die Verkäufer, vor ein paar Jahren hätten die noch mit Argwohn den Kopf geschüttelt.

 

Was für einen Beitrag können wir leisten?
Als gutes Beispiel vorangehen.

 

Ich weiß, es ist unmöglich, ohne einen ökologischen Fußabtritt zu reisen. Aber wir können zumindest bewusster reisen und mit der Intention, einen positiven Beitrag zur Entwicklung Perus beizutragen.

 

Ein erster Schritt zum Beispiel: Auf den Konsum von Plastikflaschen verzichten. Klar, in Peru ist Trinken aus Wasserleitungen und Flüssen gefährlich für die Gesundheit, deswegen ist man häufig gezwungen, Wasserflaschen zu kaufen. Daher mein Tipp: Mit einer Wasserflasche mit integriertem Filtersystem kannst du auf deiner Reise Wasser abfüllen und bedenkenlos trinken. Eine Blogger-Kollegin ist vor Kurzem durch Peru gereist mit der Wasserflasche von LifeStraw – eine völlig neue Erfahrung, die sowohl gut für den Geldbeutel wie auch für die Umwelt ist.

 

Ich wünsche mir ein sauberes Peru und ein Peru, das zu seinen ursprünglichen Werten zurückkehrt. Und zwar im Einklang mit der Pachamama, der Muttererde zu leben.

 

Und ich wünsche mir, dass jeder einzelne von uns, einen kleinen Beitrag dazu beiträgt. Deswegen habe ich mir Gedanken gemacht, wie das gehen kann. Bitte hinterlasse deine Ideen und Gedanken zu dem Thema in den Kommentaren.

 

Meine Tipps für eine umwelt- und sozialverträgliche Reise durch Peru

 

Nummer 1: Co2-Emissionen für Langstreckenflug kompensieren

Jede noch so kleine Strecke, die wir mit Bus, Bahn oder Flugzeug reisen, ist umweltschädlich. Es ist eine Tatsache, der wir uns nicht entziehen können, solange Transportmittel nicht mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Bedenke, dass wir die glücklichen 7% der Erdbewohner sind, die sich das Fliegen leisten können. Die Auswirkungen des Klimawandels, der zum großen Teil durch den Flugverkehr begünstigt wird, bekommen die armen Länder in Form von Dürren und Naturkatastrophen zu spüren.

 

Mein Tipp: Auch wenn Kompensationen das Fliegen nicht klimaneutral machen, wie einige Reiseveranstalter und Fluggesellschaften behaupten, so kannst du mit einer Ausgleichszahlung (Beispiel Atmosfair) weltweite Klimaschutzprojekte fördern.  

 

Nummer 2: Verlängere deine Reisezeit

Für uns Europäer ist eine Reise durch Peru immer eine Fernreise. Wer nur wenig Zeit hat, aber dennoch alles sehen möchte, fliegt auch mehr kreuz und quer.

 

Mein Tipp: Nutze deine freie Urlaubszeit maximal aus. Wenn du mehr Zeit zur Verfügung hast, kannst du vor Ort umweltfreundlicher und langsamer reisen, indem du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst.

 

Wenn du Peru nach dem Abi, Studium, als Sabbatical oder nach deinen Arbeitsjahren planst, dann hast du einen größeren Spielraum und kannst länger in Peru und Südamerika unterwegs sein. Nutze die Zeit für Sprachschule oder Freiwilligenarbeit und verbinde das mit Kurztrips in die Umgebung.

 

Nummer 3: Reise mit öffentlichen Bussen

Die Entfernungen in Peru sind sehr groß und deswegen ist man geneigt, sehr viel zu fliegen. Viele Reisende nehmen am Ende ihrer Reise von Cusco nach Lima den Flieger, was verständlich ist, denn die Busfahrt würde 22 Stunden dauern, also Tag- und Nachtfahrt in einem.

 

Mein Tipp: Die meisten Strecken kannst du dennoch mit dem öffentlichen Bus fahren und du wirst überrascht sein, was für komfortable, sichere und recht günstige Reisebusse Peru besitzt. Du siehst zudem viel mehr von der Landschaft, da macht Busfahren doch Spaß :)

 

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Nummer 4: Alternative Routen und Touren

Einige Sehenswürdigkeiten Perus sind total überlaufen. Dazu gehören vor allem der Titicaca See und Machu Picchu. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens landete Machu Picchu schon fast auf der Liste der gefährdeten UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten, aber nur fast. Peru bietet die perfekten Voraussetzungen für einen verstreuten Tourismus, da es landesweit extrem interessante Sehenswürdigkeiten gibt.

 

Mein Tipp: Um das hohe Besucheraufkommen zu minimieren, macht es Sinn, alternative Routen durch Peru zu wählen. Mehr und mehr Reisende interessieren sich für Nordperu, weil es weniger touristisch ist und du dort die Menschen unterstützen kannst, die bisher nicht viel vom „Tourismus-Kuchen“ abbekommen. Auf meinem Blog www.info-peru.de/blog habe ich schon etliche Artikel von Orten abseits der klassischen Touristenroute veröffentlicht. Dazu gehören u.a. Chachapoyas, Tarapoto, Cuispes und seine Wasserfälle, Ayacucho, usw. …

 

Ebenso sinnvoll wäre es, Peru in der Nebensaison von November bis März zu besuchen, um ebenfalls den großen Touristenströmen aus dem Weg zu gehen. 

 

Nummer 5: Wähle familiengeführte Unterkünfte

Eine der größten Gewinne, die der Tourismus in Peru (und anderen Entwicklungsländern) bringt, sind die vielen Jobs und Einnahmen, die auch für sozialbenachteiligte Peruaner zugänglich sind. Mit jeder Übernachtung kannst du eine peruanischen Familie oder ein lokales Unternehmen unterstützen.

 

Mein Tipp: Wähle kleinere Unterkünfte, da du hier sicher sein kannst, dass die Unterkunft familiengeführt ist und du sie direkt unterstützen kannst. Wenn du dir mehr Komfort von deiner Reise versprichst, dann sind peruanische Hotelketten wie „Casa Andina“ ausländischen Unternehmen wie Mariott oder Belmond vorzuziehen, da die Steuergelder im Land bleiben. Dennoch, auch die Übernachtung in peruanischen Sterne-Hotels begünstigt meist nur, dass die wenigen Reichen in Lima noch reicher werden. 

 

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In landestypischen Unterkünften solltest du mit ein paar wenigen Einschränkungen leben. Keine davon wird dein Reiseerlebnis verschlechtern, ganz im Gegenteil: Deine Reise wird viel authentischer und auf eine herzliche Gastfreundschaft (und darum geht es doch beim Reisen) brauchst du in familiengeführten Unterkünften nicht verzichten.

 

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Nummer 6: Sparsamer Umgang mit Ressourcen

Peru ist das Land der Kontraste, leider auch der negativen Kontraste: Arm und Reich spaltet die Gesellschaft. So extrem wird auch mit den Ressourcen umgegangen. Schon jetzt wird das Wasser knapp, die Gletscher schmelzen und die Flüsse trocknen drastisch aus. Das meiste Wasser wird in Hotels, feinen Gartenanlagen und Golfplätzen verbraucht, wohingegen die ländliche Bevölkerung mit wenig und oft verschmutzen Wasser leben muss. Touristen verbrauchen in Peru mehr Strom und produzieren mehr Co2 und Müll als die Einheimischen.

 

Mein Hinweis: Nur weil man im Urlaub ist, rechtfertig es nicht, verschwenderisch mit Strom und Wasser umzugehen.

 

Nummer 7: Interkultureller Austausch

Obwohl die meisten Touristen nach Peru kommen, um Land und Leute kennen zu lernen, versuchen die wenigsten Kontakt zur einheimischen Bevölkerung aufzunehmen. Die meisten sind lieber unter sich und verlassen ungern die eigene Komfortzone; aber das ist Schade, denn wir können so viel von den Peruanern lernen (.. Salsa, Kochen, Lachen, Spanisch, Quechua …. ).

 

Mein Tipp: Ob auf der Parkbank, im Café, auf dem Markt oder auf einer Wanderung – du findest überall interessierte Peruaner, die sich gerne mit dir unterhalten möchten. Auf Deutsch vielleicht selten, aber dafür auf Englisch oder Spanisch. Mit Hände und Füßen. Richtig eingesetzt, ist der interkulturelle Austausch die mächtigste „Waffe“ für gegenseitiges Verständnis, für den Abbau von Vorurteilen und für mehr Frieden. 

 

Wer offen und spontan ist, hat vielleicht das Glück, zu einer peruanischen Familie eingeladen zu werden. Das ist eine tolle Möglichkeit, in den lebendigen Alltag der Menschen einzutauchen. Gäste werden in Peru immer gut mit reichlich Essen und Trinken bewirtet. Du solltest dich an dieser Stelle revanchieren, am besten mit etwas besonderem wie Schokolade oder Pralinen (deutsche Schokolade findest du sogar in Cusco). Die Familien freuen sich auch über Blumen oder wenn du ein paar Fotos aus deiner Heimat zeigst.

 

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Nummer 8: Die Sache mit dem Müll

Peru hat echt ein Problem mit Müll. In den Städten häufen sich Abfallhaufen, es fehlt an zentralen Abfall-Stätten, Papierkörben und einem geregelten Müllsystem. Straßenhunde stürzen sich auf die Mülltüten aus Plastik und spätestens nach dem nächsten Regenfall, hängt der Plastik schon zwischen Büschen und Sträuchern. Betroffen sind alle Landesteile gleichermaßen, wenn du auf der Panamerica in Richtung Norden fährst, wird dir schlecht vor lauter Müll an den Straßenrändern. Abgelegene Dörfer am Amazonas produzieren immer mehr Müll aber können ihn nicht entsorgen. In der Regenzeit steigen die Flüsse und der ganze Müll wird weggespült. Aus den Augen aus dem Sinn? Ganz bestimmt nicht.

 

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Es fängt im Supermarkt an, wenn dir Verkäufer ohne mit der Wimper zu zucken für jedes dritte Produkt eine neue Plastiktüte geben. Was für uns in Deutschland unvorstellbar ist, spielt in Peru überhaupt keine Rolle.

 

Mein Tipp: Bringe deine eigene Einkaufstüte (sei es eine alte Plastiktüte oder ein Stoffbeutel) mit und sei den Peruanern ein Beispiel, denn oft wissen sie es einfach nicht besser. Ebenso, wenn du siehst, dass Kinder oder Erwachsene auf der Straße Müll fallen lassen, dann ignoriere es nicht. Weise die Person höflich darauf hin, wenn du kein Spanisch sprichst, kannst du die Person zumindest ansprechen „Oye Señor“ oder „Oye Niño“ und dann auf den Müll zeigen.

 

Mein Tipp: Eine Wasserfilterflasche!

Schon häufiger habe ich mich gefragt, wie viele Plastikflaschen allein eine Person während ihrer Rundreise durch Peru konsumiert? Eine Wasserfilterflasche (z.B. der Marke LifeStraw) ist super praktisch, um überall Wasser aufzufüllen und bedenkenlos zu trinken. Das integrierte Filtersystem sorgt dafür, dass Bakterien aus Wasserleitungen oder verunreinigten Gewässern gesäubert wird.

 

Ich erinnere mich, als ich mit Freunden in das Heilige Tal gefahren bin, fuhr vor uns ein Fahrzeug und bei offener Scheibe haben die Insassen eine ganze Tüte Müll heraus geworfen. Das war abscheulich. Meine Freunde haben daraufhin ordentlich auf die Hupe gedrückt. Ob es etwas geholfen hat? Wer weiß. Es sind kleine Schritte, manchmal kommen sie einem sinnlos vor aber nichts tun, wäre umso sinnloser.

 

An dieser Stelle sei gesagt, dass es ein Bildungsdefizit ist und natürlich nicht die Böswilligkeit der Peruaner. Ganz im Gegenteil, die Menschen auf dem Land pflegen bis heute ein intensives Verhältnis zur Natur. Sie, wie auch ihre Vorfahren, glauben an die natürlichen Götter wie die Berge („apus“), die Flüsse („rios sagrados“) und die Muttererde („Pachamama“). Die Menschen wollen wohl kaum ihren Nährboden mit Müll verunreinigen, allerdings hat sie auch keiner auf den heftigen Plastik-Konsum vorbereitet. Ich glaube manche Menschen kennen nicht mal den Unterschied zwischen einer Bananenschale und einer Plastiktüte.

 

Nummer 9: Angemessen Trinkgeld zahlen

Es ist ein schwieriges Thema, mit dem man sich vor der Reise auseinander setzen sollte. In Peru ist Trinkgeld zahlen keine Pflicht und wird dennoch von den meisten Guides, Fahrern, Hotel- und Flughafenpersonal erwartet. Der Mindestlohn liegt bei gerade einmal 750 Soles (rund US$ 250) im Monat und das verdienen vor allem Angestellte im Tourismus. Diese Arbeiter freuen sich natürlich über einen kleinen Zuverdienst. Ein paar Soles Trinkgeld tun uns nicht weh, aber viele Touristen geben überdurchschnittlich viel Trinkgeld und auch bei schlechter Leistung. Schon jetzt merkt man: Kein Trinkgeld geben (zumindest in Südperu), kommt nicht gut an, man wird schief angeguckt oder man darf sich sogar mal einen Spruch anhören. Das zeigt, dass im Laufe der Zeit aus Werten wie „Hilfsbereitschaft“ reine „Geldgier“ geworden ist und das wirkt sich negativ auf alle Reisende aus.

 

Mein Tipp: Um diesen Trend nicht zu verschärfen, sollte man einfach mitdenken, fair Trinkgeld zahlen oder auch mal nicht, wenn der Service nicht gut war. Einen Trinkgeld-Guide findest du auf meiner Seite. 

 

Nummer 10: Lokale Produkte kaufen

Bunte Textilien sind in Peru sehr beliebt. Aufwendig geknüpfte Textilien wie Ponchos, Decken, Taschen und Schals werden in Kommunen hergestellt, meistens von Frauen. Für sie ist die Textilherstellung eine Möglichkeit, alte Traditionen aufrecht zu erhalten und gleichzeitig ein Einkommen zu generieren. Das gleiche gilt für Keramiken, Gold- und Silberschmuck, den du auf Perus Märken sehr gut kaufen kannst. Es gibt aber auch viel Ramschware, die sehr billig ist und wahrscheinlich maschinell hergestellt wird.

 

Mein Tipp: Mit dem Kauf von lokalen Produkten kannst du die Einheimischen direkt unterstützen. Am besten kaufst du Textilien direkt auf den Märkten oder wenn du in einer Kommune bist. Manchmal siehst du Frauen auf der Straße, die Textilien knüpfen, es ist besser denen etwas abzukaufen als in einem Laden, da du nicht weißt, wie viel die Produzenten am Ende bekommen.

 

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Nummer 11: Betteln und Umgang mit Armut

Da wo Welten aufeinanderprallen wie in Cusco oder anderen touristischen Städten, wirst du auf Bettler treffen. Oft sind es Kinder, die von ihren Eltern beauftragt werden, Geld einzusammeln. Viele Kinder kommen Mittags in die Restaurants und versuchen Süßigkeiten zu verkaufen.

 

Mein Tipp: Auch wenn es schwierig ist, solltest du Kindern kein Geld geben und ihnen nichts abkaufen. Es hat zur Folge, dass die Kinder die Schule schwänzen. Du solltest ihnen auch keine Süßigkeiten geben, da das schlecht für die Zähne ist und sich viele Kinder aus ländlichen Gebieten nicht die Zähne putzen (können).

 

Bei älteren Personen oder Behinderten, die aus dem Sozialnetz gefallen sind, haben meist keine andere Wahl als zu betteln, eine kleine Spende in Form von ein paar Soles oder etwas Essbarem kannst du geben.

 

Nummer 12: Kommunaltourismus

Es gibt in Peru vielen Möglichkeiten für Kommunaltourismus. Hier übernachtest du bei einheimischen Familien (meist sehr einfache Unterkünfte) und nimmst an typischen Traditionen teil. Ein sehr beliebtes Beispiel dafür sind die Übernachtungen bei einheimischen Familien auf Taquile und Amantani auf dem Titicaca See. Hier werden den Familien ihre Gäste bei Ankunft der Boote zugeteilt. Die lokale Bevölkerung profitiert von den Geldern, welche die Touristen für diese Tour zahlen und sie können ebenso ihre Traditionen bewahren.

 

Mein Tipp: Das Kommunalprojekt „La tierra de los Yanchaq“ ist ein tolles Beispiel für einen nachhaltigen Öko-Tourismus in Kommunen des Heiligen Tals. Du kannst an Kochkursen, Textil-Programmen teilnehmen, sowie eine traditionelle Pachamanca erleben oder vieles über Heilpflanzen und weiteren Traditionen der Andenbevölkerung erfahren.

 

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5 Kommentare
  • Sylvia

    7. März 2016 at 20:05 Antworten

    Que linda cholita :-)!

    • Nora

      7. März 2016 at 20:11 Antworten

      Gracias :D

  • Nord-Peru Reisen

    10. März 2016 at 17:46 Antworten

    Ein sehr kompletter und gut geschriebener Artikel. Ich hoffe, viele lesen sich das gut durch und wenden Deine Tipps auch an.

  • Kathi

    9. März 2018 at 9:23 Antworten

    Hi Nora,

    danke, das du dieses wichtige Thema ansprichst! ;) Ich wünsche mir, dass sich mehr Reiseblogs auch reflektiert-kritisch mit dem Thema Reisen auseinandersetzen und Möglichkeiten aufzeigen, was man als Reisender tun kann.

    Sehr gelungener Artikel!

    Liebe Grüße
    Kathi

    • Nora

      9. März 2018 at 14:16 Antworten

      Vielen Dank Kathi für deinen Kommentar :) Ich wünsche mir auch mehr Leser wie dich, die sich das zu Herzen nehmen.
      Mit besten Grüßen aus Cusco!

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