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Wetter Peru: 10 hilfreiche Tipps für die Reiseplanung

Die Cusqueños (Bewohner von Cusco) sagen: „Das Wetter in Cusco tickt wie die Frauen. Ihre Launen sind einfach unberechenbar.“

 

So in etwa kannst du dir das Wetter in Cusco und den Anden vorstellen: unberechenbar. Auch in der Trockenzeit von Mai bis September kann es zu schweren Regenfällen kommen und meistens kommen diese ohne Vorwarnung. Auch die Temperaturstürze zwischen Tag und Nacht aufgrund der Höhe und die extreme UV-Belastung ist für viele Reisende ungewohnt und führt schnell zu Erkältung und Fieber. Wenn du durch mehrere Landschaftszonen reist (Küste, Anden, Regenwald), kommst du garantiert auf den Genuss von verschiedensten Wetterlagen und solltest das in deiner Gepäckplanung berücksichtigen.

 

Mehr Infos zu den einzelnen Klimazonen und Jahreszeiten findest du hier.

 

Peru Wetter: Gut vorbereitet mit 10 Tipps

 

Tipp 1: Plane freie Tage ein

Gerade in der Regenzeit von Oktober bis März solltest du freie Tage für Cusco und Orte, die dir besonders wichtig sind, einplanen. So bist du flexibel, wenn das Wetter an einem Tag mal so richtig schlecht ist. In Lima besteht ganzjährig keine Regengefahr, nur der Küstennebel schleicht sich in der Winterzeit von Mai bis September in die Urlaubsfotos.

 

Tipp 2: Kleide dich wie eine Zwiebel

Es ist der beste Tipp, den ich dir überhaupt geben kann: wähle Kleidung, die du miteinander kombinieren kannst. Ein gutes Beispiel dafür ist T-Shirt (oder Top) + Longsleeve + Fleece-Jacke + leichte Regenjacke. Gerade in den Anden ändern sich die Temperaturen im Laufe des Tages drastisch. Früh morgens verlässt du deine Unterkunft dick bepackt und am Nachmittag wird dir unglaublich warm mit zu dicken Sachen. (Nur wenn die Sonne scheint, ansonsten bleibt es kalt). Zip-Hosen sind angesichts dessen eine großartige Erfindung. Mehr zum Thema Kleidung in meiner Packliste für Peru.

 

Tipp 3: Kaufe dir einen Poncho und lass den Regenschirm zu Hause

So lustig man in einem Poncho auch aussieht, nützlich ist er allemal und er ist wesentlich praktischer als ein unhandlicher Regenschirm, der bei seitlichem Regen nicht einmal trocken hält. Ich persönlich habe in Peru einen Regenschirm nie verwendet. Einen Poncho kannst du ohne Probleme noch in Peru kaufen, ansonsten findest du auch online gute Regenponchos.

 

Tipp 4: Nutze Sonnencreme auch bei bewölktem Himmel

Sonne hin oder her, in den Anden ist die UV-Strahlung so groß, dass selbst bei bewölktem Himmel Sonnenbrandgefahr besteht. Daher in regelmäßigen Abständen eincremen, vor allem wenn du den ganzen Tag draußen bist. Ein Sonnenhut oder Tuch sowie eine Sonnenbrille sind ebenfalls hilfreich.

 

Tipp 5: Warmen Schlafanzug und dicke Socken mitnehmen

Peruanische Haushalte und einfache Unterkünfte besitzen in der Regel keine Heizungen. Deswegen ist es gut, warme Schlafsachen und dicke Socken mitzunehmen.

 

Tipp 6: Unbedingt festes Schuhwerk tragen

Egal ob Küste, Anden oder Regenwald, festes Schuhwerk ist das A und O für Peru. Du wirst Wanderschuhe nicht nur auf Trekkings brauchen, sondern auch bei Regenwetter. Das historische Zentrum von Cusco besteht außerdem aus Pflastersteinen und die Gefahr auf den nassen Steinen auszurutschen beträgt 90% (Ich spreche aus Erfahrung …).

 

Tipp 7: An Regenschutz für Gepäck und Kameratasche denken

Viele Rucksäcke haben einen Regenschutz bereits integriert, andere nicht. Wenn du keinen Regenschutz für deinen Rucksack hast, kann ich dir einen empfehlen. Auch für deinen Tagesrucksack, den du für ein Trekking oder Regenwald-Touren verwendest. Wenn du eine separate Kameratasche dabei hast, sollte diese ebenfalls vor Starkregen geschützt sein.

 

Tipp 8: Bei Nachtfahrten im Bus warm anziehen

Während Nachtfahrten durch die Anden kann es richtig kalt werden. Gerade wenn du am Fenster sitzt, zieht die kalte Luft hinein. Die teuren Busse teilen dünne Decken aus, die halten aber nicht wirklich warm. Lange Hosen, dicke Socken, Pulli und Tuch/Schal sind gut, gerade in der Winterzeit von Mai bis Oktober. Wenn du einen Schlafsack dabei hast, kannst du diesen ebenfalls mit in den Bus nehmen.

 

Tipp 9: Regenwetter zu schätzen wissen

Es gibt viele Gründe sich über „schlechtes Wetter“ zu freuen. Zum einen folgt darauf meistens ein schöner Regenbogen und auf Fotos glänzen die Farben vielmehr als wenn alles trocken ist. Nutze verregnete Tage, um ein Museum zu besichtigen, einen Markt zu besuchen oder einen Kochkurs zu machen. Schlechtwetter-Alternativen gibt es viele!

 

Tipp 10: Fahre ins Heilige Tal

Wenn es in Cusco regnet, kann es sein, dass im Heiligen Tal herrlicher Sonnenschein herrscht. Das ist oft der Fall, denn das Heilige Tal ist milder und weniger verregnet. Wenn du also flexibel bist und es in Cusco wie aus Kannen regnet, schnapp dir den Combi nach Pisaq oder Ollantaytambo!

 

Was du in Cusco tun kannst, wenn es regnet, liest du hier.

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Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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1 Kommentar
  • Nord-Peru Reisen

    8. August 2016 at 14:32 Antworten

    Eine sehr gute Liste. Zu Punkt 5 würde ich noch die Wärmflasche dazu rechnen. :)

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