Peru auf der ITB – bunt, vielseitig und selbstbewusst

Die ITB in Berlin – Quer durch die Welt und bis nach Peru – für die guten alten (und neuen) Zeiten.

Ja, man kann sie an einem Tag durchlaufen – die (fast) ganze Welt auf der ITB in Berlin.

Es war mal wieder bunt, lecker, informativ und trotzdem äußerst anstrengend. Jedenfalls war ich nach all den vielen neuen Eindrücken, Gerede und „Rumgelatsche“ am Ende total platt. Es ist die wohl bedeutendste Reisemesse weltweit, die vom 04. – 08. März ihre Pforten im Ufo-Messegelände Berlin öffnet.

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Es kamen an die 110.000 Fachbesucher und 50.000 Privatbesucher. Es präsentierten sich 10.096 Aussteller aus 186 Ländern unserer schönen großen Welt. Darunter Peru, Fredy, Ich und das Info-Peru Lama ;)

Peru, als eins der beliebtesten Reiseziele Südamerikas durfte natürlich nicht fehlen. 34 peruanische Reiseveranstalter haben den weiten Weg auf sich genommen, um im PromPerú Pavillon sich zu präsentieren und um wichtige Geschäfte mit anderen Fachbesuchern zu schließen. Darunter waren acht Veranstalter die zur Vereinigung SIPPO, dem Schweizer Programm für nachhaltigen Tourismus gehören. Daneben präsentierte sich das KunstmuseumMali“ und das moderne Luxus ShoppingcenterLarcomar“ aus Lima. Einen Überblick über das Ausstellungsangebot konnten sich die Besucher am Stand von PromPerú, dem peruanischen Tourismusbüro einholen.

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Der Messeauftritt von Peru stand dieses Jahr unter dem Motto: „Peru – Reich verborgener Schätze.“ 2015 entwickelte das Tourismusministerium von Peru eine internationale Werbekampagne, die gezielt den Facettenreichtum des Landes in Form von Natur- und Kultur-Schätzen präsentiert.

Weiterer Slogan auf den Peru-Tafeln war: „Dein wahres Ich findest du in Peru. Komm und sieh selbst.“ Es lädt den Besucher zum Verweilen ein und macht bewusst, dass eine Reise nach Peru auch immer eine Reise zu sich selbst ist.

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Highlight des Peru-Standes war die Inszenierung der aus Gras geflochtenen HängebrückeQu’eswachaka“. Die Messebesucher konnten sich vor der Brücke ablichten lassen und bekamen ein hübsches Erinnerungsfoto ausgedruckt.

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Für uns war es ein Foto für die guten alten (und neuen) Zeiten. Die Brücke ist ein absoluter Geheimtipp in Peru und demonstriert wie Jahrhunderte alte Traditionen bis heute gelebt werden. Die Brücke ist 28 Meter lang und ca. 1,20 Meter breit. Sie verbindet die Ufer des Flusses „Apurímac“ in Peru und ermöglicht den Bewohner der Umgebung, den Fluss zu überqueren. Im Juni eines jeden Jahres wird die Brücke erneut geflochten und in einer feierlichen Zeremonie eingeweiht.

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Essenstechnisch kamen wir auch auf unsere Kosten. Das Berliner RestaurantSerrano lud ein zur Verkostung des NationalgetränksPisco Sour und es wurden typische Spezialitäten aus Peru gereicht wie „Causa“, „Quinoa“ Bällchen und Ceviche. Da wurde mir wieder bewusst, wie sehr ich doch das peruanische Essen vermisse. Diese kleinen aber dennoch grandiosen Häppchen präsentierten den kulinarischen Reichtum und die aufstrebende Gastronomie Perus, die für den Tourismus immer wichtiger wird.

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Neben Peru und der Südamerika Halle war ich auch in anderen Hallen unterwegs. Die Ausstellungen sind in 26 Messehallen nach Destinationen und touristischen Segmenten aufgeteilt. Neben den Ausstellungen in den Messehallen fanden zudem zahlreiche Fachvorträge, Kongresse und Pressemitteilungen statt. Zum ersten Mal fand dieses Jahr ein Verkäufer-Käufer und Blogger Speed Dating statt, bei dem interessante Geschäftspartner und Kunden in kürzester Zeit gefunden werden konnten.

Für mich auch besonders interessant, der Vortrag über das digitale Nomadentum. Deutschlands bekannteste Reiseblogger erzählen ihre Erfolgsgeschichten und verraten, wie man ein ortsunabhängiges Business führt.

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