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Papa a la Huancaína (Rezept) – Eine würzig-cremige Vorspeise!

Papa a la Huancaina ist eine typisch peruanische Vorspeise, die du sehr schnell ins Herz schließt, wenn du mal quer durch Peru reist. Über Kartoffeln freut man sich doch schließlich immer und die scharf-aromatische Creme, macht das ganze so unglaublich lecker!

 

Das schöne ist, Papa a la Huancaina ist eine der wenigen fleischlosen Alternativen für Vegetarier und lässt sich auch leicht in Deutschland zubereiten. Ich hab’s vorgemacht!

 


 

Das Rezept Papa a la Huancaina wurde in der Andenstadt Huancayo erfunden und trägt daher auch seinen Namen „Huancaina“. Papa bedeutet „Kartoffel“. Gerade in den Anden wird viel Frischkäse produziert und Kartoffeln angebaut. Mittlerweile wird das Gericht aber landesweit zubereitet und es befindet sich auf so ziemlich jeder Speisekarte – meistens als Vorspeise.

 

Das wichtigste zuerst!

In Peru nimmt man für Papa a la Huancaina die Ají Amarillo Schote. Entweder es werden die Schoten verwendet oder eine Paste, welche du in Deutschland in Spezialläden und Online-Shops kaufen kannst. Die Ají Amarillo Schote hat einen Schärfegrad von 5 auf einer Skala von 10. Es gibt die verschiedensten Sorten Ají und die beliebteste ist ohne Frage die orangefarbene Ají Amarillo.

 

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Ich habe mir die die würzig-aromatische Ají Amarillo Paste im Online-Shop Latinito gekauft. Erst dachte ich, vielleicht könnte ich die Ají Amarillo mit Chilli ersetzen aber als ich das Glas geöffnet habe, kam mir direkt der unvergleichbare Geruch von Ají Amarillo entgegen, den ich so liebe. Also gute Entscheidung!

 

Da die Ají Amarillo so eine wesentliche Rolle in der Vorspeise Papa a la Huancaina und in vielen weiteren peruanischen Rezepten, würde ich dir empfehlen, diese Paste zu kaufen. Sie hält auch eine ganze Weile, denn sie ist wirklich scharf und du brauchst meist nur 1 – 3 Löffel.

 

Zutaten für 4 Portionen

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4 große Salatblätter (Eisbergsalat)

5 – 7 Kartoffeln

3 Eier

8 schwarze Oliven

1 Knoblauchzehe

3 EL Olivenöl

1 1/2 EL Ají Amarillo Paste

150 gr Weichkäse (Feta-Schafskäse, mild)

120 ml Kondensmilch

50 gr salzige Kekse

Pfeffer

 

Optional: Manchmal wird die Papa a la Huancaina Creme auch mit gerösteten Erdnüssen verfeinert und gibt der Soße eine nussige Note.

 

Zubereitung von Papa a la Huancaina

Die Zubereitung ist spielend leicht und du brauchst ca. 30 Minuten für alles. Papa a la Huancaina wird am Ende kalt serviert.

 

Zunächst werden die Kartoffeln geschält und gekocht. Nebenbei kannst du auch schon einmal die Eier kochen. Die Kartoffeln werden danach in Scheiben geschnitten.

 

Für die Soße werden 120 ml Kondensmilch, 3 EL Olivenöl, 150 gr Weichkäse, eine kleingehackte Knoblauch-Zehe, 1 1/2 EL Ají Amarillo Paste, Pfeffer sowie die salzigen Kekse in einen Mixer gegeben und Stück für Stück zu einer cremigen Soße gemixt. Sollte die Creme noch zu dickflüssig sein, kannst du einfach noch etwas Milch hinzufügen.

 

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Wer es nicht ganz so scharf mag, der sollte besser nur 1 EL Ají Amarillo Paste verwenden. Es handelt sich bei Ají Amarillo jedoch um eine sehr angenehme Schärfe, die nicht sonderlich brennt oder den Geschmack der restlichen Zutaten „auslöscht“.

 

Noch ein Hinweis: Die salzigen Kekse und der Feta-Schafskäse sorgen bereits für einen salzigen Geschmack. Deswegen musst du nicht noch großartig salzen. Am besten vor dem Salzen abschmecken!

 

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Auf einem Teller werden 1 – 2 Salatblätter gelegt und darüber die Kartoffel-Scheiben verteilt. Anschließend wird die Creme darüber gegossen und mit 2 Scheiben Ei und 2 Oliven verziert. Fertig ist die leckere Vorspeise Papa a la Huancaina!

 

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Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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7 Kommentare
  • Eva-Maria Reitzer

    12. Januar 2016 at 18:44 Antworten

    Hallo Nora,

    danke für Deine Artikel! Sehr interessant! Bestehen große Unterschiede zwischen Peruaner und Deutschen in der Lebensart und vom Verhalten? Warst du von Peru schon immer begeistert oder ist oder kam das erst bei Deinem Auslandsaufenthalt? Würde mich interessieren! Die Inka Kultur und die Nacza Linien sind auch wichtig! Was hast du über sie herausgefunden? Ebenso die Rezepte, ich liebe internationale Küche. In welchem Land warst du sonst noch?

    • Nora

      14. Januar 2016 at 11:04 Antworten

      Liebe Eva-Maria,

      uff, die Lebensmentalität ist in Peru definitiv eine andere als in Deutschland.
      In kurzen Worten: „Ausgelassen, fröhlich & herzlich“ … Dafür haben die Peruaner aber auch ihre „Eigenheiten“. Diese lernt man natürlich erst kennen, wenn man sich auf Reisen begibt oder für längere Zeit dort gelebt hat.
      Vorher hatte ich keinen Plan über Peru. Es war der berühmte Sprung in das kalte Wasser und seitdem lässt mich dieses Land nicht mehr los :)

      Du hast absolut Recht, die Inka ist eine ganz wichtige und äußerst komplexe Kultur, so wichtig, dass ich mir noch etwas Zeit gelassen habe mit einem Artikel aber der wird definitiv folgen.

      Ich habe neben Peru auch 1 Jahr in Kanada gelebt, ansonsten 3 Jahre in Peru und mein restliches Leben im schönen Deutschland, Brandenburg, da komm ich her ;)

      LG und danke fürs fleißige Kommentieren!

      Nora

      • Eva-Maria Reitzer

        18. Januar 2016 at 12:34 Antworten

        Hallo zusammen,

        wo warst du denn in Kanada genau? Vancouver und British Columbia sollen ja ganz toll sein, habe ich mir sagen lassen. Was meinst du dazu liebe Nora. Warst du dort als Au-pair oder in der Tourismusbranche? Freue mich auf Deine Antwort. LG. Eva

        • Nora

          18. Januar 2016 at 15:06 Antworten

          Hallo Eva,

          ich war eigentlich überall :)

          Habe Work and Travel gemacht und habe in Vancouver, Banff und Toronto gearbeitet.

          War eine tolle Zeit und am schönsten ist definitiv British Columbia und Alberta.

          Saludos.

          Nora

          • Eva-Maria Reitzer

            18. Januar 2016 at 15:38

            Nicht schlecht liebe Nora, mein Kompliment. Welche Orte auf der Welt kannst du mir noch empfehlen, wo es sich lohnt, hinzufahren?

            Ich war vor 12 Jahren in Australien und habe auch Kuba besucht. Ich hätte in Australien bleiben sollen.
            Du hast vorher von den Eigenarten der Peruaner gesprochen, welche wären denn das? Ich habe einen peruanischen Bekannten. Ich weiss, die Peruaner sind sehr familienorientiert und essen gerne. Die Musik ist auch sehr schön.

  • Florian

    14. Januar 2016 at 19:21 Antworten

    Notfalls taugt für Papa a la Huancaina auch die fertige Sauce, die man hier in Peru oder in Latino-Läden in Deutschland bekommt. Schmeckt überraschend gut.

    Selbst gemacht schmeckt aber natürlich nochmal ganz anders.

    Vorausgesetzt, man ist kein totaler Versager am Herd.

    • Nora

      14. Januar 2016 at 19:28 Antworten

      heyyy, ich finde ein bisschen Talent braucht man schon dafür!!!! :)

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