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Next Stopp: Moyobamba! 4 Orte, die du in der Stadt der Orchideen erleben kannst!

Moyobamba „Stadt der Orchideen“ ist die Hauptstadt der Region San Martin. Die Stadt mit ihrem frühlingshaften Klima ist vor allem aufgrund ihrer Orchideen-Vielfalt bekannt. Jährlich Ende Oktober findet in Moyobamba das Fest der Orchideen statt. Wer die Route von Chachapoyas nach Tarapoto reist (oder verkehrt herum) sollte Moyobamba einen Besuch abstatten. Eine Übernachtung ist meist ausreichend, wer allerdings die vielen Wasserfälle in der Umgebung erkunden möchte, sollte ggf. mehr Zeit einplanen.

 

Fakten über Moyobamba:

Region: San Martin
Distanz: rund 900 Kilometer nördlich von Lima
Klima: tropisch warm
Höhenmeter: ca. 860 Meter
Einwohner: ca. 90.000
Anreise: 2 1/2 Stunden von Tarapoto mit Combi // 6 Stunden von Chachapoyas mit Combi

 

Folgende 4 Orte kannst du in der Stadt der Orchideen erleben:

Mein Tipp: Sehr leicht kann man sich in Moyobamba mit dem Mototaxi fortbewegen. Die sind günstig, sicher und zudem hat man bei tropisch-warmen Temperaturen immer einen angenehmen Fahrtwind im Gesicht. Kosten für ein privates Mototaxi (ganzer Tag): zwischen 60 – 80 Soles.

Tipp Nr. 1: Kanu-Tour im Naturschutzgebiet Tingana

Knapp zwei Stunden außerhalb von Moyobamba (mit Auto + Boot) befindet sich das einmalige Naturschutzgebiet Tingana, welches bekannt ist für seine Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Zunächst führt der Weg von Moyobamba über eine Schotterpiste bis zum Hafen. Rein ins Boot und auf geht es über den breiten Río Mayo bis nach Tingana. An einem Flussarm, dem Río Avisado geht es hinein in einen märchenhaften Wald, der Himmel verschwindet, an den Ufern und über den Köpfen bewundert man stattdessen verwurzelte Bäume und wildwachsende Pflanzen. In Tingana selbst befindet sich eine rustikale Lodge und eine kleine Forschungsstation, die von einheimischen Familien betreut wird.

 

Tagesausflug oder Übernachtung?

Wer Tingana besuchen möchte, kann sich für einen Tagesausflug entscheiden oder eine Nacht in der gemütlichen Lodge verweilen. Nur sei vor den aufdringlichen Moskitos gewarnt, die in der Regenzeit schon mal rücksichtslos zustechen können.

 

Was du sehen kannst?

Während einer mehrstündigen Kanufahrt über den Río Avisado lassen sich viele Vogelarten beobachten, darunter den Erzfischer, Rallenkranich, Tucan und Rotbrustfischer. Zwischen Ästen und Baumkronen solltest du Ausschau halten nach Affen, Nasenbären und Faultieren. Die unter Wasser lebenden Nutrias (Sumpfbiber) können einen schon mal beim plötzlichen Auftauchen erschrecken. Die sanft durch die Lüfte flatternden Schmetterlinge machen das Naturschutzgebiet Tingana zu einem magischen Ort.

 

Die Natur schreibt ihre eigenen Gesetze. Eine Garantie auf Tiere gibt es nicht. Dennoch, bei einer so großen Artenvielfalt stehen die Chancen gut, verschiedene Tiere zu sehen. Einfach zurücklehnen, die weitreichende Ruhe und Landschaft genießen und den Zufall entscheiden lassen. Wir hatten die Freude, Affen und Nasenbären aus der Ferne sehen zu können. Ein bewegender Moment, wohlwissend, dass diese Tiere in freier Wildbahn, im schönsten Paradies auf Erden leben, ganz gleich welche menschlichen Besucher gerade an ihnen vorbei schippern.

Tipp Nr. 2: Orchideen-Garten Waqanki

Moyobamba ist die Stadt der Orchideen und diese kann man in botanischen Gärten und Parks bewundern. Am meisten beeindruckt hat mich der privatgeführte Orchideen-Garten Waqanki rund 15 Minuten außerhalb vom Stadtzentrum Moyobambas. Am einfachsten kommt man hier mit dem Mototaxi hin und zurück (Fahrer bitten zu warten). Der Eintritt in den Park kostet 10 Soles und beinhaltet einen 20-minütigen Rundgang mit einem lokalen spanischsprachigen Führer.

 

Nicht alle Orchideen-Arten blühen ganzjährig, Oktober – indem auch das Orchideen-Festival stattfindet – ist ein guter Monat, um möglichst viele Arten zu sehen. Die Wege durch den zauberhaften Garten führen zu einem Aussichtspunkt, von dem man über Moyobamba blicken kann. Hörst du es flattern und brummen? Das sind die umher schwirrenden und bunt schimmernden Kolibris, die süßes Wasser aus den Trinkstellen nippen.

Tipp Nr. 3: Aussichtspunkt und Hafen Tahuishco

Vom Stadtzentrum gelangt man innerhalb von fünf Minuten zum Aussichtspunkt Tahuishco, zu dessen Füßen der gleichnamige Hafen liegt. Vom Mirador (Aussichtspunkt) kann man den Río Mayo, umliegende Täler, Plantagen und Bergwälder sehen. Ebenfalls an diesem Ort befinden sich einige Souvenirläden, in denen man typisches Kunsthandwerk der Region kaufen kann. Über einige hundert Stufen kann man zum Hafen herunterlaufen, um eine Bootstour zu machen oder einfach nur das An- und Ablegen der mit schilfüberdachten Boote zu beobachten.

Tipp Nr. 4: Schwefelbäder (Baños Sulfurosos)

In einer halbstündige Fahrt mit dem Mototaxi kommt man zu dem Natur-Freizeitgelände „Baños Sulfurosos“ (ein sogenanntes „recreo“), welches vor allem aufgrund seiner Schwefelbäder gut besucht ist. Lohnenswert ist bereits die Anfahrt durch bergiges Gelände, welches schöne Ausblicke über Reisfelder und Gemüseplantagen bietet. Eintritt in den Naturpark kostet gerade einmal 1,5 S./. Auf der Karte kann man sich einen Überblick über die vielen (Schwefel)-Bäder und Wasserfälle (10 Minuten oberhalb der Anlage) verschaffen. Einen toller Ort, um von einer anstrengenden Reise abzuspannen.

Mein Restaurant-Tipp:

Restaurante El Avispa Juane in Jr. Callao C 07  – Einen Block von der Plaza de Armas entfernt

 

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Mein Café-Tipp: 

Cafeteria Betel in Jr. Callao 537 – Unbedingt den Pie de Limon probieren!
Gute Sandwichs

 

Meine Unterkunfts-Tipps:

Hospedaje El Porton

 

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Wakanki Lodge (waqankireservas@hotmail.com)

 

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Reiseführer: QUER DURCH PERU

 

NORA TEICHERT & ANNE PRINZ DE SERVÁN

 

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Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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2 Kommentare
  • Ulli Kalkschmid

    17. November 2016 at 15:17 Antworten

    Hallo Nora,
    ich gratuliere dir zu deinem super Blog.
    Würdest du die Region um Cusco im Dezember bereisen?
    Was hast du für Erfahrungen mit dem Wetter in dieser Region zu dieser Zeit?
    Liebe Grüße
    Ulli

    • Nora

      17. November 2016 at 17:15 Antworten

      Hallo Ulli,

      gracias :)

      Normalerweise ist im Dezember Regenzeit in den Anden, das bedeutet, dass es täglich teils starke Regenfälle geben kann. Meistens regnet es aber nie den ganzen Tag, sondern immer mal 2 – 3 Stunden. Aufgrund des Klimawandels verschieben sich gerade alles, d.h. es kommt immer häufiger vor, dass es im November/Dezember noch trocken ist, wohingegen es auch im Juni/Juli stark regnen kann.

      Ich persönlich finde, auch die Regenzeit hat ihren Reiz, vor allem da alles grüner ist und die Farben mehr glänzen. Trekkings bieten sich in der Trockenzeit aber mehr an.

      Liebe Grüße,

      Nora

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