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Meine Reise im Norden von Peru | Teil 1 – Küste

Der erste Teil meiner Artikel-Serie führt uns entlang der Küste von Lima nach Trujillo und Huanchaco!

 


 

 

Hola Lima!

 

Ankunft am 13.08.2015 um 05:40 a.m.

 

Die Flugreise war vollkommen ok. Ich habe nicht viel geschlafen, so wie immer aber irgendwie ging die Zeit dann doch vorbei. Bei Ankunft in Lima musste ich am Flughafen erstmal mein Handy aufladen, um mit meiner peruanischen Sim-Karte meine Freunde zu erreichen. (Reisetipp Nummer 18: eine peruanische Nummer ist echt praktisch).

 

Die Fahrt bis nach Surquillo dauerte knapp eine Stunde und kostete mich 50 Soles. Im morgendlichen Verkehr der Millionen-Stadt kamen wir nur schleppend und mit viel Gehupe voran. Ein Bild für die Götter: Mein Taxifahrer nimmt einem anderen Fahrzeug die Vorfahrt. Der Fahrer vom anderen Fahrzeug flucht lautstark und mein Taxifahrer bedankt sich emotional mit Kusshand .… :) Herrlich …

 

An der Küstenautobahn angekommen, nimmt das Tempo zu. Die Straßen sind frei. Ich lasse die Scheibe herunter, schnuppere Meeresluft – ich bin tatsächlich hier.

 

In Surquillo angekommen, begrüßen mich meine Freunde aus Lima. Um den Jetlag zu besiegen, beschloss ich gleich, aktiv zu werden. Und was tut man da am besten? Genau Ceviche essen gehen ;)

 

So ging es gleich auf den Markt in Surquillo zum Ceviche essen im „Cevichando“. Ein sehr guter Ort fürs erste Ceviche, wo es viele Touristen hinzieht. Das war mein erstes richtiges Essen nach einer langen Flugreise und es war unbeschreiblich gut. Dazu gab es noch eine Portion Reis mit Meeresfrüchten „Arroz con mariscos“.

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Am Abend ging es dann zurück nach Surquillo, wo ich wie ein Inka-Stein tief und fest meinen Jetlag ausschlafen konnte. (siehe Reisetipp Nummer 16 ;))

 

Lima von der kulinarischen Seite

In den nächsten Tagen stand alles im Zeichen der Gastronomie. Ich wollte Lima einmal so richtig von der kulinarischen Seite kennen lernen. So ging ich mit Hari auf kulinarische Entdeckungstour. Hari ist Gründer einer Agentur, die sich auf kulinarische Touren spezialisiert hat. Mit ihm besuchte ich eine lokale Cevicheria, wo wir hinter die Kulisse schauen, fotografieren und mit dem Koch reden konnten. (So langsam komme ich dem perfekten Ceviche Rezept immer näher ;) )

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Ganz in der Nähe besuchten wir den Markt Surquillo, wo mir Hari die Vielfalt der heimischen Produkte erklärte und mir zeigte, wie man verschiedene Früchte am geschicktesten öffnet. Wie die Kaktusfrucht Tuna zum Beispiel: (sehr lecker!!!)

Mehr Fotos vom Markt Surquillo findest du hier.

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Schließlich machten wir mit zwei anderen Reisenden aus Spanien eine kulinarische Tour durch Barranco, wo wir in verschiedenen Restaurants einkehrten. Hari erzählte uns viel über die peruanische Küche, Trends und geschichtliche Einflüsse. Und er zeigte uns, wie man am besten einen Hummer auseinandernimmt :)

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Mehr über meine kulinarischen Erlebnisse in Lima und was es für Entdeckungs-Möglichkeiten gibt, kannst du hier lesen.

 

Kulturelle Erkundungstour zu Fuß

An meinem letzten Tag habe ich mit ein paar spanischen Freunden, die ich in Lima getroffen habe, eine Tour zum Archäologischen Nationalmuseum gemacht. Dort sind wir mit dem öffentlichen Bus hingefahren… Das Museum hat mir richtig gut gefallen, denn es ist zum einen sehr modern gestaltet und es gibt einen guten Überblick über die verschiedenen Kulturen in Peru. Der Rundgang beginnt bei der ältesten Kultur Caral und führt weiter über andere Kulturen wie Paracas, Wari, Tiahuanaco (u.a.) bis zur Kultur der Inka und zeigt außerdem die geschichtlichen Verläufe der spanischen Eroberung.

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Vom archäologischen Museum sind wir dann durch das Viertel Magdalena bis zur Costa Verde gelaufen und von dort aus weiter immer entlang des Malecons bis nach Miraflores und weiter nach Barranco … Das waren zwar einige Kilometer, die wir zurück gelegt haben, aber es hat sich gelohnt und wir wurden mit tollen Aussichten und einem beeindruckenden Sonnenuntergang belohnt ;)

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Sehenswürdigkeiten in Lima

Mehr Informationen über weitere Sehenswürdigkeiten in Lima findest du in diesem Bericht.

 

Egal was andere Leute über Lima sagen mögen – ich mag Lima. Es ist eine sehr kontrastreiche Stadt, es gibt immer etwas zu erleben. Doch Lima kann anstrengend sein. Der viele Verkehr, der Nebel, die sich über die Stadt legt, wie eine Wolldecke. So war ich mehr als bereit, endlich in den Norden aufzubrechen. Und so machte ich mich an meinem vierten Tag mit dem Nachtbus Oltursa auf nach Trujillo.

 

10 Stunden dauerte die Fahrt und verging wie im Schlaf.

 


Fischerdorf Huanchaco

 

Mit dem Nachtbus Oltursa komme ich früh morgens in Trujillo an und begebe mich mit Combis zum Küstenstrand Huanchaco (30 Minuten). Hier haben gute Freunde von mir ein Hostel und ich wollte endlich mal Hallo sagen. In Huanchaco beginnt die Frühlingszeit – es sind trotzdem bereits 28 Grad. Trujillo, als drittgrößte Stadt in Peru, ist besonders reizvoll, vor allem wegen der vielen interessanten archäologischen Stätten wie Chan Chan, Huaca del Sol & Luna. Eine Besichtigung von Trujillo und Umgebung lohnt sich auf alle Fälle. (Habe ich 2011 besucht, es folgt bald ein Artikel dazu ;))

 

Angekommen im Hostel Frogs mache ich es mir erst einmal in einer Hängematte bequem und erhole mich von der anstrengenden Busfahrt. Der Ozean macht krach – doch ich liebe die Geräuschkulisse der Wellen.

 

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Surfen in Huanchaco

Später lasse ich mich zu einem Surftrip überreden. Surfen hatte ich sowas von nicht auf dem Schirm, aber als man mir sagte, ich kann Huanchaco nicht ohne eine Surf-Lesson verlassen – beschloss ich kurzer Hand, dem feucht-fröhlichen Erlebnis die Ehre zu erweisen :)

 

Vorher jedoch schlendere ich gemütlich entlang der Küstenpromenade und beobachte die Fischer, die mit ihren selbstgeflochtenen Booten an Land treiben.

 


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Ein Cevichito darf natürlich auch nicht fehlen – aber nicht zu viel, denn schließlich möchte ich beim Surfen ja nicht untergehen^^ Da ich die Schutzhülle meiner Action-Kamera vergessen habe, konnte ich leider keine Fotos machen aber wahrscheinlich wären diese auch nicht zu meinen Gunsten ausgefallen ;) Ich habe es ganze zwei Mal geschafft auf dem Board zu stehen und die Welle geschmeidig lang zu wackeln. Gefühlte 20 Mal haute es mich direkt ins kalte Ozeanwasser. Der Grund war voller Steine, was dieses Unterfangen nicht gerade zum absoluten Vergnügen machte aber hey,  jetzt kann ich sagen, dass ich surfen war. Das ist doch cool :)

 

Nach der Nachtfahrt zuvor und dem kräftezehrenden Surfvergnügen, fiel ich abends todmüde ins Bett und schlief mit der Geräuschkulisse des Ozeans sofort ein. Jetzt heißt es Kraft tanken für meine Weiterreise in die Anden des Nordens :)

 

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Ich muss sagen, Huanchaco ist wirklich schön und man kann sich schon ein bisschen verlieben, wie Anne von Going Vagabond zum Beispiel. Sie ist gleich zwei Jahre in Huanchaco geblieben!! Da ich aber die Berge bevorzuge, hat mir ein Tag doch irgendwie gereicht :)

 


 

Gespannt wie meine Reise weiter geht?

 

Im Teil 2 des Reiseberichts geht es weiter von Trujillo nach Cajamarca und weiter in Richtung Norden nach Chachapoyas, wo bereits die traumhafte Gocta Lodge auf mich wartet :)

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nora

Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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2 Kommentare
  • Luisa

    10. Oktober 2016 at 3:51 Antworten

    Liebe Nora,

    Huanchaco und Trujilo sind die letzten Orte meiner Peru-Reise. Da ich im Dezember zurück fliege würde ich gerne peruanische Weihnachtsgeschenke mit nach Hause nehmen. Weißt du ob es in Trujilo einen Markt mit Schmuck, Alpaka-Pullis etc. gibt? Ich würde ungerne schon vorher alles in Cusco kaufen und das dann mitschleppen..

    Vielen Dank schon mal und liebe Grüße vom Titicacasee,
    Luisa

    • Nora

      17. Oktober 2016 at 23:30 Antworten

      Hi Luisa,

      es gibt auch in Trujillo einen touristischen Markt aber die Vielfalt wird nicht mit Cusco mithalten können, deswegen würde ich Souvenirs und Kunsthandwerk besser in Cusco kaufen.

      Saludos,

      Nora

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