Peru teilt sich in drei sehr unterschiedliche Landschaftszonen:

1. Die Küste (la costa) – ca. 12 % der Landesfläche Der Küstenstreifen der sich von Süd bis Nord erstreckt, gleicht weitgehend einer Wüstenlandschaft mit extrem trockenem Wetter. Landwirtschaft ist nur vereinzelt möglich, wo Flüsse aus den Anden Oasen schaffen und den Boden fruchtbar machen. Hier kann dann Baumwolle, Reis, Zuckerrohr und Bananen angebaut werden. Im Norden des Landes nehmen die Regenfälle leicht zu und die Einflüsse des Humboldstroms sind geringer, sodass mehr Landwirtschaft möglich ist.

photo by sunsinger @ fotolia.com

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2. Das Hochland (la sierra) – ca. 28 % der Landesfläche Das Hochland Perus wird durch die Gebirgsstränge der Anden gebildet. Typisch für die Andenlandschaften sind die zahlreichen Längstäler (callejón oder valles) und teils tief eingeschnittene Schluchten und Täler (canyon) die von großen Flüssen geformt werden. Die Andenlandschaften im Norden erreichen nicht ganz die Schneegrenze und sind daher vegetationsreicher. Im zentralen Bereich der Anden prägen ganzjährig schneebedeckte Gipfel das Bild der Landschaften. Im südlichen Teil der Anden um die Region des Titicacasees flachen sich die Anden ab und gehen in das sogenannte Altiplano über. In den Anden herrschen perfekte Bedingungen für den Anbau zahlreicher Produkte. Die Lage in der tropischen Klimazone, regelmäßige Regenfälle, viel Sonne und die zahlreichen Flüsse, die nährstoffreiches Wasser von den Bergen in die Täler transportieren, begünstigen die ertragreiche Landwirtschaft. Die berühmtesten Produkte sind wohl die Kartoffel und der Mais. Mittlerweile zum Trendprodukt geworden, ist das, in Peru heimische Quinua. Gezüchtet werden in den Anden Lamas und Alpakas, die in diesen Höhe für sie perfekte Lebensbedingungen vorfinden.

 

3. Der Regenwald (la selva) – ca. 60 % der Landesfläche Der Übergang in den Regenwald von den Anden her ist fließend. In den Bergregenwäldern herrscht ein milderes Klima, wohingegen im Regenwald ein ganzjährig feucht-heißes Klima herrscht. Die Landschaft ist geprägt von dichten und weiträumigen Wäldern, durch die große Nebenflüsse des Amazonas, als einzige Verkehrswege, fließen.

photo by Ellen Ebenau @ fotolia.com

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Gewässer

1. Zuflüsse zum Amazonas:
* Río Apurimac * Río Urubamba * Río Ucayali * Río Marañón  * Río Napo * Río Putumayo

2. Große Seen in Peru:
* Lago Titicaca * Lago Junín

 

Berge

* Nevado Huascarán mit  6768 Metern
* Yerupaja mit 6634 Metern
* Coropuna mit 6425 Metern
* Ampato mit 6310 Metern
* Chachani mit 6075 Metern
* Volcán Misti mit 5822 Metern

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nora

Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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