Auf Wind und Wetter in Peru solltest du dich gut vorbereiten!

 

In unserer europäischen Sommerzeit, ist in Peru Winter. In den Anden ist der Winter jedoch die sonnigste und teils wärmere Jahreszeit. In der peruanischen Sommerzeit hingegen regnet es teils so viel, dass sie viel kühler ist als die peruanische Winterzeit. Verkehrte Welt oder?

 

Richtig! Wind und Wetter ticken in Peru anders als bei uns. Daher solltest du gut informiert sein über die klimatischen Eigenheiten des Landes, damit bei der  Gepäckplanung auch nichts schief geht. Beachte, dass immer entgegengesetzt in Peru dann Winter ist, wenn bei uns Sommerzeit ist und Sommer, wenn bei uns Winterzeit ist. 

 

Wer weite Teile des Landes bereisen möchte, muss sich schon einmal mit dem Gedanken anfreunden, nicht überall das ideale Reisewetter vorzufinden. Das tut der Sache aber keinen Abbruch – ganz im Gegenteil, jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz.

 

Schauen wir uns zunächst die verschiedenen Regionen Perus an. Das Land unterteilt sich in 3 sehr verschiedene geografische Zonen. So kontrastreich Landschaft und Natur in diesen Zonen, so unterschiedlich auch die jeweiligen Wetterlagen.

 

Der Küstenstreifen (nord- und südlich von Lima) – Gelegen in der tropischen Klimazone kann es in den Sommermonaten sehr heiß werden. Badezeit der Einwohner, die sogenannten Limeños zieht es in die, südlich von Lima gelegenen Badeorte. Ganzjährig weist diese wüstenähnliche Region geringe Niederschläge und extrem trockenes Wetter auf. Der Sommer wird in vollen Zügen genossen, denn im Winter wird die Küste von einem hartnäckigen Dauernebel geprägt, welcher durch den kalten Humboldtstrom verursacht wird. Die warme Kontinentalluft wird abkühlt und umgewandelt in Wasserdampf, der die ganze Stadt in einem grauen Schleier versinken lässt. Der Anblick der Sonne ist zu dieser Zeit ein seltenes Geschenk und daher wird es auch sehr kalt.

 

Der Andengebirgszug (Puno, Cusco, Huaraz, Cajamarca) – Aufgrund der Höhenlage herrscht in dieser Zone ein sehr gewöhnungsbedürftiges Klima. Die Sonne entscheidend maßgeblich, ob die Temperaturen steigen oder fallen. Scheint die Sonne, ist es sehr warm und die Sonnenstrahlen brennen auf der Haut. Verschwindet die Sonne hinter Wolken oder läuft man im Schatten, ist es vergleichsweise extrem kalt. Diese Temperaturstürze sind für den Körper sehr ungewohnt und fordernd. In der Sommerzeit ist es zwar im Durchschnitt etwas wärmer (vor allem die Nächte) aber da seltener die Sonne scheint, bleibt es dementsprechend kalt. Der Regen verstärkt das Gefühl von Kälte und Ungemütlichkeit. Bei den Regenfällen handelt es sich aber immer um kurze und kräftige Schauer. Im Winter hingegen sind die Nächte bitter kalt und das Thermometer fällt schnell einmal unter 0 °C. Dafür bedeutet Winterzeit gleich Trockenzeit, in der fast ausschließlich die Sonne scheint. Somit ist es tagsüber angenehm warm.

 

Der Regenwald (Puerto Maldonado, Iquitos) – Wie der Name es verrät, in dieser Zone regnet es viel und ganzjährig. Die Regenfälle nehmen parallel zu der Regenzeit in den Anden zu und nehmen in den Wintermonaten etwas ab. In dieser Zeit sinkt dann auch die  Luftfeuchtigkeit und macht den Aufenthalt, im sonst extrem heiß-schwülen Regenwald, erträglicher.

 

Ein weiterer Blick auf folgende Klimatabellen geben dir Aufschluss über genaue Temperatur- Durchschnittswerte und Verteilung von Sonne und Regen.

 

Klimatabellen Peru:

Wie du siehst, unterscheiden sich Sommer und Winterzeit sehr von einander. In der Sommerzeit ist es sehr warm und im Winter fallen die Temperaturen.

Wie du siehst, unterscheiden sich Sommer und Winterzeit sehr von einander. In der Sommerzeit ist es sehr warm und im Winter fallen die Temperaturen.

 

Wie du siehst, ganzjährig recht gleichbleibende Temperaturen, dafür mehr Sonne in der Winterzeit und mehr Regenfälle in der Sommerzeit.

Wie du siehst, ganzjährig recht gleichbleibende Temperaturen, dafür mehr Sonne in der Winterzeit und mehr Regenfälle in der Sommerzeit.

 

Wie du siehst, bleiben die Temperaturen ganzjährig heiß. Lediglich die Regenfälle nehmen in der Sommerzeit zu.

Wie du siehst, bleiben die Temperaturen ganzjährig heiß. Lediglich die Regenfälle nehmen in der Sommerzeit zu.

 

Einen peruanischen Wetterfrosch gibt es nicht. In Lima wäre er wohl total gelangweilt, denn an den Wetterlagen ändert sich über Wochen nicht viel. In den Anden hingegen wäre er maßlos überfordert, denn dort sind die Regenfällen unberechenbar.

 

Verlassen kannst du dich hier also nur auf deine Regenjacke- und festes Schuhwerk!

 

Interessant und gleichzeitig schockierend macht sich der Klimawandel in den Anden bemerkbar. Denn immer häufiger kommt es auch in der Trockenzeit zu Regenfällen. Das ist ein recht junges und ungewöhnliches Phänomen, welches du ebenfalls bei deiner Reiseplanung mit einkalkulieren solltest!

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nora

Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

Was glaubst du, wie sehr dich eine Reise nach Peru inspirieren kann?

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