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Iquitos: Vom Regenwald-Paradies zur gnadenlosen Realität des Menschen

Iquitos ist definitiv ein Reise-Highlight, denn aufgrund seiner fernen und isolierten Lage weckt es die Sehnsucht nach dem geheimnisvollen Regenwald. Auf der Suche nach seinen Bewohnern – Tier und Mensch zugleich, dessen Lebensraum der weite Amazonasfluss und der tiefe Regenwald von Loreto ist. Doch Iquitos kämpft auch mit Umweltproblemen, die dem Reisenden vor Augen halten, wie nah Paradies und Elend eigentlich bei einander liegen.

 


 

Das isolierte Iquitos

Die 400.000 Einwohner-Stadt Iquitos in der Region Loreto liegt inmitten des nordperuanischen Regenwaldes, umgeben von Flüssen und isoliert von der Außenwelt. Iquitos lässt sich nur mit dem Flugzeug erreichen oder durch eine tagelange Fahrt mit dem Frachtschiff.

 

Nach langem hin- und her überlegen habe ich mich gegen die drei-tägige Frachtschifffahrt nach Iquitos entschlossen. Während der Trockenzeit sind die Schiffe langsamer als üblich unterwegs sein, die Abfahrtszeit ist reine Spekulation und als Alleinreisende stellte ich mir die Fahrt doch irgendwie zu waghalsig vor.

 

So war es am Ende doch der Flug über den Regenwald. Dieser brachte vor allem eins, ein aufgerütteltes Bewusstsein dafür, was für ein Schatz sich da Hektarweise über das Land von Peru erstreckt. Erst aus der Luft wurde mir wirklich bewusst, wie riesig der Regenwald ist. Und sicherlich sehe ich auch jetzt nur einen Bruchteil davon.

 

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Streiks in Iquitos – eine Stadt erstickt im Müll

Angekommen in Iquitos wurde ich direkt mit der Realität konfrontiert, denn hier stand eine ganze Stadt im Ausnahmezustand. Es wurde gestreikt. Kam mir irgendwie bekannt vor aus Cusco, das Prinzip war ähnlich. Alles was nicht Niet- und Nagelfest ist, wurde auf die Straße geworfen, um die Wege für Fahrzeuge zu versperren. Nun gab es hier aber keine großen Steine, sondern nur jede Menge Müll. Meterhoher Müll sogar. An einer Straßenecke wurde ein Auto angezündet, überall stank es nach Müll und sehr viel Wut.

 

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„Vom Paradies des Dschungels hinein in die gnadenlose Realität des Menschen.“

 

Leider kann einem das Reisen auch die Schattenseiten eines Landes offenbaren. Ich schreibe darüber weil es ein Teil meiner Reise war und um ehrlich zu sein, habe ich auch viel daraus gelernt. Es ist nicht alles so scheinheilig, wie es manchmal daher kommt und dennoch braucht diese Region vor allem eins – mehr nachhaltigen Tourismus.

 

Ich konnte in Iquitos bei Yolinda übernachten, die ich in der Gocta Lodge kennen gelernt habe. Sie und Elinor erzählten mir viel von den Umweltproblemen, mit denen sich Iquitos und Loreto auseinander setzen muss. Die Flüsse im Amazonas-Regenwald sind völlig verschmutzt, zum einen durch Abfälle und Abwasser, welches sich erbarmungslos mit dem Lebensraum von Tier und Mensch vermischt. Es gibt einfach keine geregelte Abfallentsorgung. Die Menschen schmeißen den Müll nicht böswillig in die Flüsse aber in der Regenzeit steigt der Wasserspiegel drastisch an und so reißt der Fluss den ganzen Müll der Dörfer mit sich.

 

Zum anderen wird im peruanischen Regenwald verstärkt Erdgas gefördert, was langfristig zu katastrophalen Umweltverschmutzungen führen kann. Die Streiks wurden von regionalen Kommunen durchgeführt, die extrem unzufrieden mit der Erdgasförderung und deren Konditionen sind. Am Ende verdienen sich andere ein goldenes Näschen und im schlimmsten Fall könnte es den Lebensraum von Mensch und Natur ruinieren. Schon jetzt werden die Flüsse durch die Erdgas-Wirtschaft verunreinigt. Elinor und Yolinda, die gemeinsam ein Umweltschutzprojekt leiten, stehen dieser Entwicklung sehr skeptisch gegenüber. Sie unterstützen stattdessen den nachhaltigen Tourismus. Korruption sei ein großes Problem in Peru, denn nur so schaffen es internationale Unternehmen sich die begehrten Ressourcen unter den Nagel zu reißen. Finanzielle Mittel, um Umweltschutzprojekte zu unterstützen, fließen nur unzureichend. Kein Wunder, so sagen Elinor und Yolinda, damit kann niemand seinen eigenen Geldbeutel aufpolstern.

 

Die Tage in Iquitos waren anstrengend. Es war heiß. Beim Durchqueren der Stadt waren meine Gefühle gemischt. Zum Einen fand ich eine Stadt vor, die eine interessante Geschichte zu erzählen hatte. Die vielen französischen Gebäude trugen die Vergangenheit des Kautschukbooms nach außen und auch das Zentrum mit seiner Plaza de Armas luden zum Verweilen und näher kennen lernen ein.

 

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Markt in Belen

In Iquitos besuchte ich auch den Markt im Armenviertel Belen. Hier befinden sich die schwimmenden Häuser, die in der Regenzeit mit steigendem Wasserstand ansteigen. Belen ist ebenfalls ein Ort, der an den Nerven zieht. Es ist laut und hektisch, die Lebensmittel wie Fleisch und Fisch liegen in der prallen Sonne, es ist heiß und überall liegt Müll. Zwischen den Ständen verkehren Motos und Schuppkarren. Mit meiner Kamera fühle ich mich fehl am Platz und dennoch halte ich fest, was meine Augen eigentlich gar nicht glauben können. Ich sehe aufgerissene Schildkröten, lebendige Fische, Würmer, die gegrillt werden. Es gibt zahlreiche Heilmittel, Schlangenfett, Kräuter, Totenköpfe, Knochen und geheimnisvolle Wurzeln. Zigaretten und Zigarren werden im Eiltempo gerollt.

 

Auch wenn ich schon drei Jahre in Peru gelebt habe, das hier ist für mich eine vollkommen andere Welt.

 

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Gegensätze: Regenwald-Lodge am Amazonas

Während meiner Zeit in Loreto konnte ich aber auch den Amazonas-Fluss und seine Umgebung kennen lernen und der stinkenden Stadt entkommen. Es ging für drei Tage in eine Urwald-Lodge am Amazonas-Fluss. Von hier aus standen Exkursionen auf dem Tagesprogramm und so konnte ich mir ein Bild von dem bedrohten Naturraum machen.

 

Es ist so einfach, nur der Tourist zu sein. Alles präsentiert sich einem in voller Schönheit, denn das ist es ja auch – einzigartig, gigantisch und wunderschön. Ein Fluss, wie ich ihn nie gesehen habe. Bäume, die größer sind als meine Vorstellungen, älter und weiser als mein Verstand. Ich versuche meinen Guide auf die Umweltprobleme anzusprechen, doch das bringt nicht viel. Es ist nun mal nicht das, was er seinen Touristen täglich erzählt und vielleicht ist das auch besser so.

 

Stattdessen versuchte ich mal durchzuatmen und die Schönheit dieser einmaligen Natur auf Bootsausflügen und Streifzügen durch die Wälder auf mich wirken zu lassen.

 

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Besuch einer Urwald-Kommune

Auf einer der Exkursionen besuchte ich eine Kommune am Amazonas-Fluss, die uns ihre Traditionen zeigte. Dazu gehörte eine traditionelle Tanzaufführung mit Gesängen. Sie zeigten uns, wie sie in der Kommune leben und wie sie ihr Kunsthandwerk herstellen.

 

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Es war sehr interessant zu sehen, wie ihre Vorfahren vor einigen Jahren noch gelebt haben. Ganz offensichtlich war das für uns jedoch nur ein Schauspiel. Ähnlich wie am Titicacasee. Spätestens als ein paar Mitglieder der Kommune in normaler Alltagskleidung mit unserem Boot in die nächst größere Ortschaft aufbrachen, war für mich die Sache klar :)

 

Dennoch gibt es immer noch zahlreiche indigene Volksstämme in Peru, die so oder so ähnlich abgeschieden von der Zivilisation leben und sich ihre Traditionen bewahrt haben.

 

Sandbänke in der Trockenzeit

Beeindruckt haben mich die vielen Sandbänke, die einen karibischen Flair verbreiteten. Diese bilden sich in der Trockenzeit, wenn der Wasserstand rapide fällt. Sandbänke sind beliebt bei den Einheimischen. Sie kommen hier her, um zu baden zu oder Fußball zu spielen.

 

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Die Sache mit den Rosa-Delphinen

In meiner Vorstellung über Iquitos und den Regenwald tummelten sich die rosafarbenen Delphine. Ich freute mich riesig sie endlich zu sehen und ich habe sie auch gesehen. Nur leider wollten die rosa Delphine mich nicht von nahem sehen und so ist mir kein einziges gutes Foto gelungen. Aber so ist das halt …

 

Während meinem recht kurzen Dschungel-Trip habe ich außer diesem süßen Tapir hier:

 

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… nicht wirklich viele Tiere gesehen.

 

Auf der Nachtwanderung lief mir noch dieser Riesenfrosch über den Weg :)

 

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und außerdem bilde ich mir ein, Affen gehört zu haben ;)

 

Es hätte noch einige Tierbeobachtungs-Exkursionen gegeben, für die mein drei-tägiges Lodge-Programm leider nicht mehr gereicht hat.

 

Piranhas Angeln

Natürlich darf auf dem Touri-Programm nicht der obligatorische Piranha-Angel-Unterricht fehlen. Dafür sind wir hinaus auf den Amazonas, wo wir uns ein ruhiges Nebenflüsschen zum Angeln dieser liebenswürdigen Kreaturen gesucht haben.

 

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Am Abend landeten die Piranhas dann auf meinem Teller :)

 

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Wo das Leben sich bündelt

Die Ortschaften entlang des Amazonas kommen so rüber wie kleine Hot-Spots. Hier bündelt sich das ganze Leben an einem Punkt. Boote legen an den Häfen an. Andere fahren wieder ab. Händler laufen bepackt mit schweren Säcken die steilen Ufer hinauf, wo bereits Abnehmer und Mototaxis auf sie warten. Es ist ein hektisches Treiben und ich mittendrin. Ich besuche einer dieser Hot-Spots am Amazonas-Fluss, der Lebensader dieser Menschen hier. Die Boote sind hier so wichtig, wie für uns Autos. Vom kleinen Angel-Boot, bis hin zu rostigen Wrackschiffen und flotten Speed-Booten ist alles mit dabei.

 

Wir gehen über die Märkte, um das zu sehen, was eben noch am Hafen angekommen ist. Zahlreiche Lebensmittel kommen extra aus Iquitos angefahren. Fisch, Reis, Obst und Gemüse stammt zum Teil aus den umliegenden Urwald-Plantagen.

 

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Zurück in Iquitos

Iquitos ist lebendig, quirlig, bunt und ein bisschen verrückt. Die Menschen sitzen mit Familie und Freunden draußen vor ihren Häusern und grillen. Die Gastfreundlichkeit von Elinor und Yolinda, die mich sogar auf ihrem Moto durch die Stadt führten und mich zum Essen einluden, berührte mich total.

 

Juane

An meinem letzten Abend bereiteten sie für mich Juane zu. Eine sehr typische Speise aus dem Regenwald. Fisch, Fleisch oder Hühnchen wird zusammen mit Oliven, gekochtem Ei, Reis oder auch einer Maismasse in einem großen Bananenblatt gekocht. Das Gericht Juane wurde nach dem Schutzheiligen der Amazonas Region, dem Apostel San Juan benannt.

 

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Ich habe es nicht bereut, mehr Zeit für Iquitos eingeplant zu haben. Viele Touristen kommen am Flughafen an und fahren direkt zu ihren Urwald-Lodges – sie sehen die Stadt gar nicht.

 

Doch ich bin froh, denn ich habe hier viel gelernt. Über den Amazonas, seinen Bewohnern, deren Gastfreundschaft, Problemen und warum es gut ist, trotzdem her zu kommen.

 

Danke an Elinor und Yolinda, ihr wart die besten Gastgeberinnen, die man sich wünschen kann :)

 

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Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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6 Kommentare
  • Caroline

    30. Juli 2016 at 20:35 Antworten

    Der Reisebericht klingt ja toll!
    Kannst Du auch bei Iquitos im Urwald eine Lodge namentlich empfehlen?
    Und kann man die Reise auch andersherum gut durchführen? Wir kommen von Ecuador, Guayaquil, und wollen eigentlich von dort direkt nach Tarapoto oder Iquitos, wenn das irgendwie möglich ist (?); und dann weiter Richtung Süden.
    Danke und Grüße, Caroline

    • Nora

      1. August 2016 at 17:54 Antworten

      Hallo Caroline,

      ich wüsste nicht, dass es einen Direktflug nach Iquitos von Ecuador gibt. Wahrscheinlich gehen alle Flüge (auch nach Tarapoto) über Lima. Ich habe den Dschungel-Trip mit https://www.explorama.com/ .. fand die Ceiba-Lodge aber nicht so gut, weil es wie ein Ressort war, hatte keine typische Dschungel-Atmosphäre. War aber meine schuld, nicht gut genug informiert. Anne, mit der ich QUER DURCH PERU geschrieben habe, empfiehlt die Unterkunft Golondrinas, die organisieren auch gleich Dschungel-Touren: http://www.hospedajegolondrinas.com/

      Saludos :)

      Nora

  • Caroline

    30. Juli 2016 at 20:40 Antworten

    Eine Frage habe ich eben noch vergessen, wieviel Tage warst Du denn unterwegs?
    Danke! Caroline

    • Nora

      1. August 2016 at 17:55 Antworten

      Ich würde für Iquitos einen Tag einplanen und für eine Regenwald-Lodge so drei bis fünf Tage ;)

      • Caroline

        1. August 2016 at 20:21 Antworten

        Hallo Nora, danke für die Antworten!
        Ich habe gesehen, dass ich am falschen Eintrag geschrieben habe, ich meinte eigentlich wieviele Tage du für die Nord-Tour insgesamt unterwegs warst?
        Grüße, Caroline

        • Nora

          8. August 2016 at 8:55 Antworten

          Hi Caroline,

          es waren knapp 2 Wochen aber ich fand es zu wenig. Ohne Iquitos wären zwei Wochen genug gewesen aber mit Iquitos wären drei Wochen besser gewesen.

          LG

          Nora

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