Wie du das Heilige Tal der Inka erleben kannst!

 

Schaut mal, so sieht das Heilige Tal bei Chinchero in der Regenzeit aus :) Ist das nicht ein guter Grund auch über die Sommermonate (November bis April) nach Peru zu kommen?

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Lage des Heiligen Tals

Das Heilige Tal der Inka befindet sich nördlich von Cusco und ist mit dem öffentlichen Bus leicht zu erreichen. Bilderbuchlandschafen aus weitläufigen Feldern, verschlafenen Andendörfern und schneebedeckten Bergen prägen das Tal ebenso wie seine farbenprächtigen Märkte. In der Vergangenheit der Inka spielte das Tal eine wesentliche Rolle. So befinden sich hier zahlreiche imposante Inka-Ruinen wie die Ruinen von Pisac, Chinchero, Ollantaytambo sowie die spektakulären Terrassenanlagen von Moray und die Salzterrassen von Maras. Diese archäologischen Stätten geben enorm viel Preis über die hochkomplexe Kultur und Lebensweise der Inka.

 

Das Heilige Tal lässt sich perfekt mit deiner Reise nach Machu Picchu verbinden. Du kannst im Heiligen Tal in Pisac, Urubamba oder Ollantaytambo übernachten und von dort (Ollantaytambo) weiter mit dem Zug nach Machu Picchu fahren. Unterkünfte findest du hier. Wenn du Probleme mit der Höhe in Cusco hast, dann fahr ins Heilige Tal, denn dieses liegt ca. 800 Meter tiefer als Cusco und hat ein milderes Klima. Machu Picchu liegt sogar knapp 1000 Meter tiefer als Cusco.

 

Wenn du das Heilige Tal mit deiner Fahrt nach Machu Picchu verbindest, solltest du dein Hauptgepäck in deiner Unterkunft in Cusco lassen und nur ein Gepäckstück von ca. 5 Kilo mitnehmen. Das ist A entspannter und B sind 5 Kilo nur erlaubt in den Zügen nach Machu Picchu.

 

Wie du in das Heilige Tal der Inka kommst

Damit du dir das Heilige Tal und seine Lage besser vorstellen kannst, habe ich eine kleine Karte entworfen. Du siehst, wo genau die einzelnen Dörfer liegen und du siehst, dass es wirklich direkt auf dem Weg nach Machu Picchu liegt. Der bräunliche Bereich um Chinchero stellt die Hochebene dar. Der grüne Bereich kennzeichnet das eigentliche Tal der Inka. Hier fließt der Urubamba Fluss bis nach Aguas Calientes bei Machu Picchu.

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Pisac, Chinchero, Urubamba und Ollantaytambo lassen sich entweder mit einer Tour oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Die Busse und Sammeltaxis nach Chinchero, Urubamba und Ollantaytambo fahren in der Avenida Grau (Puente Grau) ab. Vom Inka-Tempel Korikancha in der Avenida del Sol sind es nur noch wenige Gehminuten zum Busterminal.

 

Die Busse und Sammeltaxis nach Pisac fahren in der Calle Puputi ab. Am besten du nimmst dir ein Taxi dorthin. Die Fahrer wissen in der Regel, wo sie dich hinbringen müssen, wenn du ihnen sagst, dass du nach Pisac fahren möchtest.

 

Die Fahrten nach Urubamba oder Pisac dauern ca. 50 Minuten und kosten dich zwischen 3 und 10 Soles, je nach dem, ob du mit den sehr einfachen Bussen oder einem etwas bequemeren Van (Sammeltaxi) fährst. Wenn du in einer Gruppe unterwegs bist, könnte es sich auch lohnen ein privates Taxi für den Tag zu mieten. Die Kosten betragen dafür sicher etwas über 100 Soles.

 

In den Dörfern gibt es keine großen Terminals und die Busse halten direkt an den Hauptstraßen. Die Abfahrtsorte liegen meist nur wenige Gehminuten von den Ortszentren entfernt. Am besten vor Ort nach dem genauen Abfahrtsort fragen oder mit einem Taxi hinbringen lassen.

 

Welche Route in das Heilige Tal wählen?

Es gibt zwei Routen, die in das Heilige Tal führen und beide sind landschaftlich extrem schön. Die östliche Route führt nach Pisac und von dort weiter entlang des Urubamba Flusses bis nach Urubamba (vorbei an Calca). Von dort kannst du über Chinchero zurück nach Cusco fahren. Du würdest also eine Runde machen. Wenn du deine Tour sehr früh am Morgen startest, könntest du den Markt und die Ruinen von Pisac besuchen und dir Chinchero angucken und von dort weiter nach Maras und Moray fahren.

 

Von Pisac kannst du aber auch weiter nach Ollantaytambo fahren (ca. 1 1/2 Stunden mit Umsteigen in Urubamba), wenn du im Anschluss nach Machu Picchu fahren möchtest. In Ollantaytambo lässt es sich auch gut 1 – 2 Tage aushalten.

 

Die westliche Route führt von Cusco nach Chinchero und von dort weiter nach Urubamba. Für mich persönlich die landschaftlich reizvollere Strecke, denn du passierst weite Felder und siehst in der Ferne die hervorragenden Berge. Es lassen sich auf dieser Route die archäologischen Stätten von Maras und Moray und die Ortschaft Chinchero mit ihren Ruinen besichtigen. Von Urubamba hast du ebenfalls die Wahl, ob du östlich nach Pisac fährst oder westlich weiter nach Ollantaytambo.

 

Das Heilige Tal der Inka ist der perfekte Ort für Abenteurer, Natur- & Kulturfreunde und Sinnsuchende.

Hier findest du Anregungen zu möglichen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Heiligen Tal:

 

Salzterrassen Maras und die kreisförmigen Terrassen von Moray
Markt in Pisac und der gleichnamigen Ruinen
Ruinenanlage von Ollantaytambo + 2 Geheimtipps
Ruinenanlage von Chinchero
Ruinen von Tipon (mit Meerschwein-Essen) im südlichen Tal
Mountainbike Tour Maras und Moray
– Rafting im südlichen Tal
– Reitausflug zu den Ruinen Sacsyhuaman, Qenqo, Puca Pukara und Tambomachay

Oder wie wäre es mit es mit einem Besuch eines kommunalen Tourismusprojekts?
La Tierra de los Yachaqs

 

Warum der Begriff das “heilige” Tal?

Die Inkas glaubten an keinen Gott so wie wir es vielleicht kennen aus der Religion des Christentum. Gott hat keine Form, seine Existenz ist nicht bewiesen und es gibt keine Zusammenhänge zwischen ihm und dem Leben der Menschen.

 

Die Inka und ihr Volk glaubten an die Elemente, die unmittelbar im Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit und dem Leben stehen. Sie besaßen ein enormes Wissen über Astronomie. Sonne, Mond, Sterne und Milchstraße spielten eine wesentliche Rolle im Leben der Inka. Sie glaubten, dass jedes Individum auf Erden einen Vorfahren in den Sternen besitzt. Die Menschen verehrten den Inka als den Sohn der Sonne. In der Milchstraße sahen sie das Spiegelbild des Tals und dem Fluss, dessen kristallklare Wasser über die Berge von den Sternen kommt. Daher sind die schneebedeckten Berge als Götter („Apus“) ebenso heilig, wie die Flüsse, die das reine Wasser in die Täler tragen und das Land, die sogennante “Pachamama” (Muttererde) fruchtbar machen.

 

Im Planetarium von Cusco, kannst du mehr über den andinen Kosmos und die Sternzeichen der südlichen Hemisphäre erfahren!

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nora

Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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