Auf nach „Sexy Woman“, Qenqo und Templo de la Luna

Auf individueller Erkundungstour oberhalb von Cusco – Sexy Woman, Qenqo und Templo de la Luna.

Wenn du dich an die Höhe akklimatisiert hast, wie wäre es dann heute mit einer Wanderung zu den wichtigsten Ruinenstätten von Cusco?

Die Wanderung wird etwas mühsam aber bestimmt nicht langweilig! Starte früh, damit du den Aufstieg nicht in der prallen Mittagssonne machen musst. Und nimm dir Zeit. Es ist die optimale Tour zur Vorbereitung auf ein mehrtägiges Trekking. Wenn dir der einstündige Aufstieg zu den Ruinen zu schwer fällt, kannst du auch ein Taxi nach nehmen. (Ca. 10 – 15 Soles). Reine Wanderzeit beträgt ca. 3 Stunden aber mit Besichtigungen, wirst du sicher 6 – 7 Stunden unterwegs sein.

Start deiner Wanderung nach Sacsayhuaman

Es geht los! Zur Ruinenstätte „Sacsayhuaman“ – die alle Touristen liebenswerter Weise „Sexy Woman“ aussprechen. Du folgst den Weg von der Plaza de Armas zum Cristo Blanco. Der Cristo Blanco ist die weiße Jesus-Statue auf dem Berg schräg hinter der Kathedrale. Am Abend ist sie beleuchtet und es wirkt, als schwebt der Cristo über der Stadt. Wenn du ein Gefühl für die Himmelsrichtungen hast und weißt, wo oben und unten ist, brauch ich gar nicht lang den Weg erklären :) Für alle, die ihre Probleme mit der Orientierung haben folgt eine kleine Wanderkarte a la Norita:

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Du läufst vom Hauptplatz schräg hoch und durch die Nachbarschaft San Cristobal.

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Hier kommst du weiter oben an einem Lehmziegelhäuschen an der Hauptstraße vorbei. Gut, eigentlich nur an dem grünen Tor Nummer 644. Da habe ich mal gewohnt :) Wer will kann gern ein Foto davon machen und es mir schicken por favor :)

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Das Rätsel um die ehrwürdigen Ruinen Sacsayhuaman

Irgendwann kommst du dann zum Einlass nach Sacsayhuaman.

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Der Eintritt kostet 70 Soles, wenn ihr ausschließlich die Ruinen besucht. Wenn du weitere Ruinen im Heiligen Tal besuchen willst (sehr zu empfehlen) dann musst du das komplette „boleto turistico“ kaufen für 130 Soles. Jetzt können die glücklichen ISAC-Besitzer sich wieder freuen. Ihr zahlt nur 50%. Du folgst weiter den Stufen und kannst schon erste tolle Blicke über die Stadt genießen. Oben angekommen, führt dich dein Weg links zu den Ruinen von Sacsayhuaman und rechts den Hügel hinauf zum Cristo Blanco.

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Die Ruinen von Sacsayhuaman sind extrem bewundernswert. Wie haben die Inka das bloß gemacht? Schau mal, die Steine sind teilweise drei bis vier Meter hoch.

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Die Landschaft ist bergig und die Steine sind nicht aus der Gegend. Wie haben sie die Steine dann also dahin geschleppt? Oder gerollt? Aber wie? Schau es dir an und entwickle deine ganz eigene Theorie. Davon gibt es jedenfalls reichlich. Und noch immer ist ungeklärt, ob es sich bei der Anlage, um eine Schutzfestung oder einen religiösen Tempel handelt. Es kursiert sogar die Annahme, Sacsaqhuaman wurde gar nicht von den Inka, sondern von Außerirdischen erbaut. Pure Verschwörung oder die Wahrheit? … was ist deine Meinung?

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Oberhalb der Ruinen hast du schon einen einmaligen Blick über die ganze Stadt. Du siehst die Plaza de Armas, den Flughafen, das Peru-Wappen auf dem Berghang gegenüber und in weiter Ferne den schneebedeckten Berg Ausangate.
Als nächstes kannst du rüber zum Cristo Blanco laufen. Von dort hast du ebenfalls einen herrlichen Blick über die Stadt.

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Weitere Ruinen Qenqo, Puca Pukara und Tambomachay

Dem Straßenverlauf folgend befinden sich hinter Sacsayhuaman noch weitere Ruinen der Inka. Die bekanntesten wären „Qenqo“, „Puca Pukara“ und „Tambomachay“. Sie sind allesamt in deinem Touristenticket enthalten. Du kannst die Ruinen erreichen, indem du die Straße entlang wanderst oder mit dem Taxi fährst. Natürlich sind alle Ruinen sehenswert – ich mein, wir haben es hier schließlich mit Inka-Ruinen zu tun!!! :)

Allerdings kann es anstrengend sein jeden Stein der Inka hinter her zu jagen und Puca Pukara und Tambomachay liegen einen recht langen Fußmarsch entfernt. Deswegen folgender Tipp! Verzichte auf Puca Pucara und Tambomachay. Stattdessen besuchst du den Tempel „Templo de la luna“ (Montempel) in der sogenannten „Zona x„. Ein absoluter Geheimtipp.

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Unbeachtet von den 0/8/15 Touristen, findest du dort die absolute Ruhe, weite Felder, Eukalyptusbäume und einen schönen Blick auf die Stadt! Es ist ein mystischer Ort, der sehr beliebt ist, für andine Zeremonien, Opfergaben an die sogenannte „Pachamama“ (Muttererde). Auf dem Weg (den ich dir eingezeichnet habe) kommst du auch an Qenqo vorbei! Dein Rückweg zum Künstlerviertel San Blas führt dich durch eine sehr idyllische und ruhige Nachbarschaft – bis du wieder im quirligen Treiben der Stadt zurück bist.

Restaurantempfehlung

Jetzt bist du sicher fix und foxy! In der „Los Perros Lounge Bar“ kannst du dich auf der Couch breit machen und leckere Sandwichs und andere leckere Spezialitäten probieren. (Calle Tecsecocha 436 / nicht weit vom Hauptplatz)

Relajate! (Entspann dich :))

Finde hier die anderen Artikel der Cusco-Serie:

1. Warum zwei Jahre Cusco einfach nicht genug sind
2. Erkundung des Stadtkerns mit Kathedrale, Inka-Tempel und Museen
3. Wanderung zu den Ruinen von „Sexy Woman“, Qenqo und Templo de la Luna
4. Made in Peru! Im Einkaufsrausch von Cusco
5. Lebenskonzepte: Mein Leben im Lehmziegelhäuschen von San Cristobal

 

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