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3 Orte die du im Heiligen Tal der Inka gesehen haben solltest!

Außerhalb von Cusco befindet sich das Heilige Tal der Inka; auf Spanisch heißt es: „Valle Sagrado“. Durch dieses heilige Tal zieht sich der Fluss Urubamba, welcher zahlreiche Ortschaften wie Urcos, Pisac, Calca, Ollantaytambo und Aguas Calientes bei Machu Picchu vereint. Es ist eine landschaftlich reizvolle Gegend, die Flussufer strahlen grün und du findest hier zahlreiche Ruinenstätten der Inka. Bis heute lebt das Tal von seinen urigen Andendörfern, dessen Bewohner von der Landwirtschaft leben, Kartoffeln, Quinoa, Mais und Gemüse anbauen oder Lama- und Alpakaherden durch die hohen Berge schicken. Im Heiligen Tal lässt sich viel entdecken, wie Märkte, archäologische Stätten und wunderschöne Aussichten. Das beste: in den Ortschaften Pisac, Urubamba und Ollantaytambo gibt es idyllische Landhäuser, die mit ihrem milden Klima zum Verweilen einladen. Vom Heiligen Tal kommst du ganz einfach weiter nach Machu Picchu, immer entlang des Urubamba Flusses!

 

 

Pisac Markt und Ruinen

Deine Reise startet in Cusco in das nördlich gelegene Pisac, einem Dorf am Ufer des Urubambas und eingefercht zwischen den Berggiganten. Schon wenn du in das Tal hinabfährst, kannst du die Bauwerke der Inka am Berghang gegenüber erkennen. Angekommen, herrscht wie in jeder Kleinstadt Perus ein hektisches Treiben. Marktverkäufer laufen in schnellem Tempo und vollgepackt über die Straßen, sie eilen zum Markt. Fahrzeuge, Combis, Busse und Mototaxis rollen über die Hauptstraße, die immer parallel zum Fluss verläuft. Auf einem kurzen Rundgang durch das Dorf gelangst du auch schon zum Hauptplatz, wo du einen Handwerksmarkt findest, Textilien, Keramiken, Gold- und Silberschmuck werden verkauft, ebenso wie antike Münzen und heilige Figuren. Mein Tipp: Am besten kommst du nach Pisac wenn Sonntagsmarkt ist und die Indigenen von ihren abgelegenen Kommunen kommen, um hier Produkte aller Art zu verkaufen.

 

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Vom Dorfzentrum gelangst du über einen Wanderweg zu den Ruinen von Pisac. Der Pfad führt dich immer bergauf, ca. eine Stunde, bis du die ersten archäologischen Überreste der einst heiligen Tempelanlage der Inka findest. Ebenso kannst du Pisac auf einer Tour erkunden und mit dem Fahrzeug hochfahren. Ein spektakulärer Ort, der vor allem mit seinen weitläufigen Terrassenanlagen beeindruckt! Besuche Pisac vor um neun Uhr oder am Nachmittag, dann sind die vielen Touristen-Gruppen bereits weiter gezogen.

 

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Ollantaytambo

In Ollantaytambo scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Eigentlich wirkt der Ort mediterran, mit seinen schmalen Gassen, Lehmmauern an denen Blumen und Kakteen herunter hängen, mit den plätschernden Kanälen und seinem milden frühlingshaften Klima. Die Energie zwischen den Bergen ist magisch; das werden sich auch die Inka gedacht haben, denn bis heute zeugt die riesige Ruinenanlage von einem bedeutsamen Tempel. Die Ruinen von Ollantaytambo können bis zur Spitze über gewaltigen Stufen beklommen werden. Die Inka müssen Riesen gewesen sein! Von ganz oben hast du einen tollen Blick über das charmante Dorf, die grünen Berge und das Tal mit seinen mosaikartigen Feldern. In Ollantaytambo gibt es zahlreicher urige Unterkünfte, von dort ist es nicht weit zur Zugstation, die dich in einer rund zweistündigen Fahrt nach Machu Picchu bringt!

 

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Maras und Moray

Meine Lieblingsorte im Heiligen Tal: Maras und Moray! Am besten nimmst du dir einen komplett freien Tag für den Besuch dieser Orte, es lohnt sich wirklich. In der Hochebene, nicht unweit vom Andendorf Chinchero, befinden sich zwei kontrastvolle Stätten der Inka. Bei Moray handelt es sich um kreisförmige Terrassen, die an einen Landeplatz für Ufos erinnern. Stattdessen war es ein Forschungszentrum der Inka. Bekannt für ihre Techniken in der Landwirtschaft, erprobten sie auf welchen Höhenmetern welches Gemüse oder Korn am besten wächst, denn – jede Stufe besitzt ein einmaligen Mikro-Klima und so wirst du auch merken, desto tiefer du hinabsteigst, desto wärmer wird es – beeindruckend!

 

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Nicht unweit von Moray befindet sich das verschlafene Dorf Maras, von hier führt ein Pfad direkt zu den Salineras von Maras – den Salzterrassen. Ein Meisterwerk der Inka, sie haben die Bergwand des Canyons völlig umgestaltet und rund 3.000 Salzbecken erschaffen. Sie stellten fest, die Berge hier sind salzhaltig und so leiteten sie mit einem ausgeklügelten Kanalsystem, das salzhaltige Wasser in die Becken ab. Bis heute wird so von den Salzbauern, traditionell Salz abgebaut. Du findest es auf den Märkten und auch einige Restaurants sind stolz, speziell Maras-Salz zu verwenden! Der perfekte Ort für beeindruckende Fotos!

 

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nora

Hola! Ich bin’s die Nora, das Gesicht hinter Info-Peru.

Ich habe über zwei Jahre bei lokalen Reiseagenturen in Cusco gearbeitet und bin schon viel durch Peru gereist. Für mich bedeutet dieses Land „Vielfalt“. Vielleicht ist es die peruanische Höhenluft, die mich zum Schreiben inspiriert – auf jeden Fall könnte ich mir nichts schöneres vorstellen.

 

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5 Kommentare
  • Nord-Peru Reisen

    31. Mai 2016 at 23:41 Antworten

    Tolle Tipps, die ich mir merken werde. Wir fahren doch Ende Juni nach Cuzco und ins Heilige Tal !!!

  • Julian

    21. Juli 2016 at 10:40 Antworten

    Und ich war wirklich in der Gegend, ohne einen einzigen dieser Orte gesehen zu haben. Jetzt habe ich wirklich das Gefühl als hätte ich eine Menge verpasst.

    Aber es wird mit Sicherheit ein nächstes Mal geben!

    • Nora

      21. Juli 2016 at 15:14 Antworten

      Es gibt immer ein nächstes Mal :)

  • Robin

    10. August 2016 at 12:15 Antworten

    Hallo Nora, wir möchten zu viert eine 13/14-tätige Peru-Reise im nächsten Jahr machen. Die Reise nach Lima und Cusco ist ja doch recht zeitaufwändig und wir würden gern lange Fahrtzeiten in Peru vermeiden, damit es nicht zu stressig wird. Wir möchten auf jeden Fall nach Cusco, ins heilige Tal und auf ein Trekking. Ist es sinnvoll sich bei der Reise darauf zu beschränken, oder ist es zu lange Zeit in nur einer Gegend? Denkst du, es lohnt sich auf jeden Fall noch woanders hinzufahren oder kann man ohne das Gefühl viel zu verpassen, sich auf das heilige Tal und Umgebung beschränken?

    • Nora

      10. August 2016 at 20:35 Antworten

      Hi Robin,

      ich sage immer, lieber mehr Zeit an einem Ort. Ihr werdet in Cusco, Heiliges Tal und auf dem Trekking nach Machu Picchu unglaublich viel erleben. Es gibt viel zu sehen, gerade im Heiligen Tal. Vielleicht macht ihr noch einen Abstecher in den Regenwald, so 4 – 5 Tage, auch schön. Aber besten mal einen Zeitplan machen mit dem was ihr so plant und dann werdet ihr ja sehen, ob noch Zeit ist ;)

      LG

      Nora

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